Malaysia Urlaub: Routen, Kosten und Tipps für deine Reiseplanung
Aktualizováno 22.9.2026
Malaysia Urlaub ist eigentlich mehrere Reisen in einer. Heute frühstückst du zwischen Wolkenkratzern in Kuala Lumpur, übermorgen liegst du auf einer Insel in der Andamanensee im weißen Sand, und eine Woche später beobachtest du im Regenwald auf Borneo wilde Orang-Utans. Dazu kommen günstiges, unglaublich vielseitiges Essen, Englisch fast überall und Preise, bei denen man aus Deutschland kommend erst mal durchatmet.Wir haben das Land mehrmals bereist und kommen immer wieder gern zurück. Dieser Artikel ist deshalb kein Katalog von Sehenswürdigkeiten, sondern ein Planungshelfer: welche Arten von Urlaub Malaysia bietet, wie lange du bleiben solltest und wie du die Regionen sinnvoll kombinierst, was die Reise in Ringgit und Euro kostet, wie du günstig durchs Land kommst, wo du übernachtest, was in den Koffer gehört und worauf du achten musst. Am Ende sollst du deine eigene Malaysia Rundreise zusammenstellen können.
Malaysia Urlaub auf einen Blick
Vier Gesichter: Städte (Kuala Lumpur, Penang, Malakka), Strände und Inseln, Regenwald und Hochland, und das wilde Borneo.
Dauer: mindestens 10 Tage, ideal sind 2–3 Wochen (Borneo verdient eine eigene Woche).
Budget vor Ort: als Backpacker ca. 100–160 MYR pro Tag (ca. 21–34 €), mittleres Niveau 175–275 MYR (ca. 37–59 €) pro Person.
Einreise: Deutsche brauchen für bis zu 90 Tage kein Visum, müssen aber vorab kostenlos die digitale Einreisekarte MDAC ausfüllen.
Anreise: ab 25. Oktober 2026 wieder nonstop mit Lufthansa ab Frankfurt, sonst mit Umstieg am Golf, in Istanbul oder Singapur.
Unterwegs: günstige Inlandsflüge (AirAsia), bequeme Fernbusse, der Zug ETS und in den Städten die App Grab.
Malaysia Urlaub für jeden Geschmack: die 4 Gesichter des Landes
Malaysia besteht aus zwei Teilen, die durch das Südchinesische Meer getrennt sind. Im Westen liegt die Malaiische Halbinsel mit den großen Städten, den bekanntesten Stränden und dem Hochland. Im Osten, auf der Insel Borneo, liegen die Bundesstaaten Sabah und Sarawak mit Dschungel und Tierwelt. Je nachdem, was du von deinem Urlaub erwartest, entscheidest du dich für eine Richtung oder, was wir empfehlen, verbindest beide geschickt. Wir haben alle vier Arten von Reise selbst ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Reiz.
1. Städte und Kultur: Kuala Lumpur, Penang, Malakka
In den Städten treffen die malaiische, die chinesische und die indische Kultur aufeinander, und am deutlichsten merkst du das auf dem Teller und in den Gassen. Kuala Lumpur ist eine moderne Metropole mit den Petronas Towers, Rooftop-Bars und endlosen Food Courts. George Town auf Penang gilt als kulinarische Hauptstadt des Landes, hat eine Altstadt voller Street Art und steht auf der UNESCO-Welterbeliste, genauso wie das bunte, historische Hafenstädtchen Malakka. Für diese Art Urlaub brauchst du vor allem leichte Schuhe, Lust aufs Probieren und ein bisschen Toleranz für feuchte Hitze.Die einzelnen Orte stellen wir in eigenen Artikeln ausführlicher vor, der Hauptstadt widmen wir einen separaten Stadtführer.
2. Strände und Inseln: Langkawi, Perhentian, Tioman
Das ist das Malaysia der Postkarten. Langkawi im Nordwesten ist die am leichtesten erreichbare Insel: Sie hat einen eigenen Flughafen, ist Duty-free-Zone (Alkohol ist hier deutlich günstiger als auf dem Festland) und bietet viele komfortable Resorts. Die Perhentian-Inseln und Redang an der Ostküste locken mit glasklarem Wasser und dem besten Schnorcheln der Halbinsel. Tioman ist grün, ruhiger und bei europäischen Urlaubern weit weniger bekannt; wenn du dorthin willst, wo nicht alle hinfahren, bist du hier richtig. Achte aber auf die Saison: Die Ostküste und ihre Inseln haben während des Monsuns (ungefähr November bis Februar) oft geschlossen, während Langkawi im Westen fast das ganze Jahr über funktioniert.
3. Regenwald und Hochland: Cameron Highlands, Taman Negara
Wenn dir die Hitze am Meer zu viel wird, fahr in die Berge, dort ist es spürbar kühler. Die Cameron Highlands sind ein grünes Hochland mit Teeplantagen, Erdbeerfarmen und vor allem schönen Wanderwegen durch den Bergregenwald. Taman Negara gilt als einer der ältesten tropischen Regenwälder der Welt und ist bekannt für seinen Hängebrückenpfad in den Baumkronen. Als Kontrast zu Stränden und Städten ist das ideal, und die kühlere Luft unterbricht die Reise angenehm.
4. Borneo: Orang-Utans, Tauchen und der höchste Berg
Der Osten Malaysias auf Borneo, die Bundesstaaten Sabah und Sarawak, ist eine völlig andere Welt: wilder Dschungel, Orang-Utans und Nasenaffen in Schutzgebieten, eine spektakuläre Unterwasserwelt rund um die Insel Sipadan und der höchste Berg des Landes, der Mount Kinabalu (4.095 m). Hinauf kommst du nur mit Genehmigung und Bergführer, meist mit einer Übernachtung in der Hütte, und eine gute Kondition brauchst du auch. Borneo ist teurer und logistisch aufwendiger als die Halbinsel, aber dieser Regenwald ist einfach magisch, und die Reise lohnt sich unbedingt. Plane ihn als eigenen Teil deines Urlaubs ein.Borneo verdient eine eigene Planung, darüber schreiben wir separat ausführlicher.
💡 Tipp: Versuch nicht, alle vier Gesichter in zehn Tage zu packen. Jede Etappe kostet Zeit und Geld. Such dir lieber zwei oder drei aus und genieß sie ohne Hetze. Für den ersten Besuch ist die Kombination aus Städten und einer Insel ideal.
Malaysia Rundreise: wie lange und in welcher Kombination?
Malaysia ist größer, als es auf der Karte aussieht. Allein von Kuala Lumpur nach George Town sind es rund 350 Straßenkilometer, mit dem Bus gut vier bis fünf Stunden, und nach Borneo musst du fliegen. Als sinnvolles Minimum sehen wir 10 Tage, ideal sind 14 bis 21 Tage. Diese drei Routen haben sich bewährt, weil sie logistisch aufgehen:
10 Tage: der Klassiker
Kuala Lumpur (2–3 Tage) → George Town auf Penang (2 Tage) → Langkawi (3–4 Tage). Alles an der Westküste, kurze Etappen, Stadt, Essen und Strand in einer Reise. Ideal, um das Land ohne Stress kennenzulernen.
2 Wochen: Hochland oder Ostküsteninseln dazu
Zur Zehn-Tage-Route kommen entweder die Cameron Highlands (Kühle und Tee, fast auf dem Weg zwischen KL und Penang) oder ein Abstecher auf die Perhentian-Inseln im Osten zum besten Schnorcheln. Mit zwei Wochen hast du außerdem Luft, um einfach mal langsamer zu machen.
3 Wochen: Halbinsel plus Borneo
Zehn bis zwölf Tage auf der Halbinsel und dann der Flug nach Borneo (Sabah: Kota Kinabalu, die Orang-Utans in Sepilok, der Fluss Kinabatangan und eventuell Tauchen). Das ist die Traumroute für alle, die Natur und Tiere lieben, und die einzige Art, Borneo richtig zu erleben.
💡 Tipp: Wann du am besten fährst, entscheidet der Monsun, denn West- und Ostküste der Halbinsel haben eine gegenläufige Saison. Ausführlich schreiben wir darüber in einem eigenen Artikel zur Reisezeit. Kurz gesagt: Der Westen (Langkawi, Penang) ist etwa von Dezember bis April am trockensten, die Inseln im Osten haben von März bis Oktober Saison.
Unterwegs in Malaysia: Anreise und Transport
Das Reisen innerhalb des Landes gehört zu den angenehmsten Seiten Malaysias: Es ist günstig, die Verbindungen sind häufig und gut organisiert. Für die Anreise aus Deutschland gibt es ab dem 25. Oktober 2026 wieder einen Nonstopflug: Lufthansa fliegt laut eigener Pressemitteilung fünfmal pro Woche von Frankfurt nach Kuala Lumpur, der Hinflug dauert etwa 13 Stunden. Von Berlin, München, Düsseldorf oder Hamburg fliegst du mit Umstieg, typischerweise in Dubai, Doha, Istanbul oder Frankfurt. Eine Alternative ist ein Flug nach Singapur, das von Frankfurt und München nonstop angeflogen wird; von dort geht es auf dem Landweg weiter (mehr dazu unten). Vor Ort hast du dann die Wahl:
Inlandsflüge: das Rückgrat für lange Strecken, vor allem nach Borneo. Die Billigairline AirAsia und Batik Air fliegen ab KL günstig, ein Ticket KL–Kota Kinabalu gibt es bei frühzeitiger Buchung oft schon für etwa 150–300 MYR (ca. 32–64 €).
Fernbusse: die günstigste Art, die Halbinsel zu bereisen, mit klimatisierten Bussen und breiten Sitzen. Die Fahrt KL–Penang kostet grob 35–70 MYR (ca. 7,50–15 €). Buchen kannst du über easybook.com oder redBus.
Zug ETS: der moderne elektrische Schnellzug verbindet KL mit Ipoh und mit Butterworth, von wo die Fähre nach Penang übersetzt. Bequemer als der Bus, KL–Butterworth kostet ungefähr 59–79 MYR (ca. 13–17 €).
Grab: das asiatische Gegenstück zu Uber und in den Städten praktisch unverzichtbar. Günstig, ohne Handeln, bezahlt wird per Karte in der App. Eine kurze Fahrt in KL kostet meist nur ein paar Euro.
Nahverkehr in Kuala Lumpur (LRT, MRT, Monorail): modern, sauber und günstig. Am einfachsten ist die aufladbare Karte Touch ‘n Go (zu bekommen für etwa 10–15 MYR, also ca. 2–3 €), die du beim Ein- und Aussteigen an den Leser hältst, statt einzelne Tickets zu kaufen.
Fähren: Auf die Inseln (Langkawi, Penang, Perhentian) fahren regelmäßig Fähren vom Festland, meist für 20–70 MYR (ca. 4–15 €).
💡 Tipp: Ein Mietwagen ist auf der Halbinsel nicht nötig, der öffentliche Verkehr funktioniert gut, und gefahren wird links. Sinnvoll ist ein Auto höchstens auf Langkawi oder auf Borneo, wo Busse seltener fahren. Mietwagen gibt es ab etwa 100–150 MYR pro Tag (ca. 21–32 €).
Malaysia Urlaub: wo du übernachtest
Die Auswahl ist riesig, vom Hostel für ein paar Euro bis zum Luxusresort. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend, und schon für wenig Geld bekommst du saubere Zimmer mit Klimaanlage. Diese Orte eignen sich als Basis:
Kuala Lumpur: Wohn im Zentrum, rund um Bukit Bintang (Shopping, Essen, Bars) oder KLCC (bei den Petronas Towers). Gerade hier findest du wunderschöne Luxusapartments zu Preisen, die in Europa undenkbar wären, du musst nur gut suchen. Unterkunft in Kuala Lumpur finden →
💡 Tipp: In Malaysia lohnt es sich, die Unterkunft nur für ein paar Nächte zu buchen und vor Ort zu entscheiden, ob du verlängerst. Außerhalb der Hochsaison und unter der Woche bekommst du auch ohne Vorausbuchung oft bessere Preise.
Malaysia Urlaub Kosten: was die Reise kostet
Malaysia gehört zu den Zielen in Südostasien mit dem besten Verhältnis von Preis und Erlebnis. Essen und Transport sind günstig, Unterkünfte fair, und überraschen wird dich eigentlich nur der Alkohol: Wegen hoher Steuern ist Bier teurer als anderswo in der Region (mit Ausnahme von Langkawi). Wir haben die Halbinsel, Penang, Langkawi und Borneo bereist, waren insgesamt drei Wochen unterwegs und haben dafür umgerechnet rund 1.450 € ausgegeben. Richtwerte pro Person und Tag:
Zum Gesamtbudget kommen noch der Flug aus Deutschland, dessen Preis stark von Saison und Abflughafen abhängt (vergleiche früh, vor allem für die Weihnachtszeit), und die Inlandsflüge, besonders wenn du nach Borneo willst. Borneo ist insgesamt teurer als die Halbinsel, vor allem wegen der Eintritte in Schutzgebiete und der Tauchgänge.
Malaysia Urlaub: was in den Koffer gehört
Malaysia ist das ganze Jahr über heiß und feucht (um die 30 °C), das Packen ist also einfach, mit einer Ausnahme. Denk an:
Leichte, atmungsaktive Kleidung und Badesachen, aber auch etwas Langärmeliges für die kühlen Cameron Highlands und die stark klimatisierten Busse.
Ein Tuch für die Schultern: In Moscheen und manchen Tempeln müssen Schultern und Knie bedeckt sein.
Mückenschutz (wegen des Dengue-Fiebers), Sonnencreme und eine Kopfbedeckung.
Regenjacke oder kleinen Schirm: Tropische Schauer kommen oft und plötzlich.
Reiseadapter: In Malaysia gibt es britische Steckdosen (Typ G mit drei flachen Stiften), deutsche Stecker passen nicht.
Reiseapotheke mit Grundausstattung und etwas für den Magen; trink nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser.
Sicherheit in Malaysia und praktische Infos
Malaysia gehört zu den sichereren Reiseländern Asiens, auch allein und als Frau reist man hier entspannt. Ein paar Dinge solltest du trotzdem wissen:
Einreise: Deutsche Staatsangehörige brauchen für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen kein Visum. Pflicht ist aber die kostenlose Online-Einreisekarte MDAC (Malaysia Digital Arrival Card), die du innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft ausfüllst. Nutze dafür das offizielle Portal der Einwanderungsbehörde, nicht kostenpflichtige Vermittlerseiten.
Gesundheit: Keine Pflichtimpfungen bei direkter Einreise aus Europa; empfohlen werden in der Regel Hepatitis A und Typhus, lass dich am besten reisemedizinisch beraten. Schütz dich vor Mücken (Dengue) und trink abgefülltes Wasser.
Sicherheit: Das Hauptrisiko sind Taschendiebe in den Städten und in Zügen, normale Vorsicht reicht. Für die Inseln und Tauchgebiete vor der Ostküste Sabahs (zwischen Sandakan und Tawau, also auch rund um Semporna und Sipadan) raten einige Außenministerien wegen früherer Entführungen von nicht notwendigen Reisen ab. Prüf vor der Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
Kultur: Malaysia ist mehrheitlich muslimisch. Kleide dich in Tempeln, Moscheen und auf dem Land dezent und nimm während des Ramadan Rücksicht.
Geld: In den Städten zahlst du problemlos mit Karte, für Märkte, Food Courts und kleine Lokale brauchst du aber Bargeld. Geldautomaten gibt es überall.
💡 Tipp: Kauf dir gleich am Flughafen eine lokale SIM oder eSIM (zum Beispiel Maxis Hotlink oder CelcomDigi). Daten sind günstig, und ohne Internet funktionieren weder Grab noch Karten oder Buchungen. Ein Touristenpaket kostet meist etwa 30–50 MYR (ca. 6–11 €).
Essen in Malaysia
Das Essen ist ein eigener Grund für die Reise und gleichzeitig der günstigste Posten im Budget. Am besten und am günstigsten isst du in Food Courts, Hawker-Ständen und den traditionellen Kaffeehäusern (kopitiam), wo ein Gericht ab etwa 7–10 MYR (ca. 1,50–2,10 €) kostet. Unbedingt probieren solltest du:
Nasi lemak: das Nationalgericht, in Kokosmilch gekochter Reis mit Sambal, Erdnüssen und Sardellen, typischerweise zum Frühstück.
Char kway teow und Laksa: gebratene Nudeln und eine würzige Nudelsuppe, beides lieben sie auf Penang.
Roti canai: indisch geprägtes Fladenbrot mit Currysoße, der Frühstücksklassiker für wenig Geld.
Satay: gegrillte Spieße mit Erdnusssoße.
Teh tarik: „gezogener“ süßer Tee mit Milch, das malaysische Nationalgetränk.
Vegetarier und Veganer kommen dank indischer und chinesischer Küche leicht auf ihre Kosten. Und keine Angst vor Ständen, vor denen Einheimische Schlange stehen: Das ist das beste Qualitätssiegel.
Malaysia Urlaub und Monsun: wann du wohin fährst
Malaysia liegt knapp nördlich des Äquators, warm ist es also das ganze Jahr (um die 30 °C). Über die Reisezeit entscheidet nicht die Temperatur, sondern der Monsun, und der hat an West- und Ostküste einen gegenläufigen Rhythmus. Fahren kannst du deshalb praktisch jederzeit, du musst nur die Route anpassen:
Westküste (Langkawi, Penang, Kuala Lumpur): am trockensten und verlässlichsten ungefähr von Dezember bis April; kurze, heftige Schauer gibt es in KL aber das ganze Jahr.
Inseln im Osten (Perhentian, Redang, Tioman): Saison etwa von März bis Oktober; während des Monsuns (November bis Februar) sind Resorts und Fähren oft geschlossen.
Cameron Highlands und Taman Negara: ganzjährig angenehm, etwas trockener von Januar bis April.
Borneo (Sabah): am besten etwa von März bis September, wenn das Meer zum Tauchen ruhiger ist.
Die meisten Touristen und die höchsten Preise erwarten dich im europäischen Winter rund um Weihnachten und Neujahr, zum chinesischen Neujahr und im Sommer. Eine Aufschlüsselung Monat für Monat gibt es in unserem eigenen Artikel zur Reisezeit.
Malaysia mit Singapur oder Thailand verbinden
Die Lage Malaysias lädt geradezu ein, einen der Nachbarn mitzunehmen. Die Grenzen überquerst du günstig auf dem Landweg, und oft löst du damit gleich die Frage nach dem Rückflug aus einer anderen Stadt.
Singapur: Von Kuala Lumpur und von Malakka fahren direkte Fernbusse (ab KL rund 360 Straßenkilometer und etwa fünf bis sechs Stunden inklusive Grenze, ab Malakka rund 240 Kilometer und etwa vier Stunden). So hängst du den modernen Stadtstaat leicht an den Anfang oder das Ende deiner Reise, praktisch auch, weil Singapur von Frankfurt und München nonstop angeflogen wird.
Thailand: Vom Norden der Halbinsel ist es nur ein Katzensprung. Von Penang oder Langkawi geht es weiter zu den thailändischen Inseln (die saisonale Fähre Langkawi–Koh Lipe fährt ungefähr von Oktober bis Mai), oder du nimmst den Bus über die Grenze nach Hat Yai.
💡 Tipp: Wenn du schon so weit fliegst, denk über ein Gabelflug-Ticket („Open Jaw“) nach: Ankunft in einer Stadt, Rückflug aus einer anderen (zum Beispiel aus Singapur). Du sparst dir einen Tag unnötiges Zurückfahren und siehst mehr.
Malaysia Urlaub mit Kindern: Tipps für Familien
Für Reisen mit Kindern ist Malaysia eines der bequemsten Länder Asiens. Fast überall kommst du mit Englisch durch, die medizinische Versorgung in den Städten ist gut, das Essen vielfältig und gut verträglich, und klimatisierte Einkaufszentren sind ein Rückzugsort, wenn es mittags am heißesten ist. Das Wichtigste: nicht hetzen und das Tempo nach dem jüngsten Mitreisenden richten.Diese Highlights kommen bei Familien gut an:
Legoland Malaysia (Johor Bahru): das erste Legoland Asiens, dazu ein Wasserpark und das Aquarium SEA LIFE. Es liegt nahe der Grenze zu Singapur und passt deshalb gut an den Anfang oder das Ende der Reise.
Kuala Lumpur: das Aquarium Aquaria KLCC mit Glastunneln, der Vogelpark KL Bird Park, der Freizeit- und Wasserpark Sunway Lagoon und das interaktive Wissenschaftsmuseum Petrosains im Einkaufszentrum Suria KLCC am Fuß der Petronas Towers.
Langkawi: die Seilbahn SkyCab mit der Aussichtsbrücke, ein Meeresaquarium und ruhige, flache Strände für kleinere Kinder.
Penang: der Schmetterlings- und Naturpark Entopia und der Abenteuerpark Escape mit Kletter- und Wasserattraktionen.
💡 Tipp: Mit dem Kinderwagen über die unebenen Gehwege der Städte zu kommen, ist oft ein Kampf; mit kleineren Kindern bewährt sich eine Trage meist besser. Grab-Autos und Taxis haben in der Regel keine Kindersitze, plane das also vorher ein. Und vor allem: an Trinken und Schatten denken, die tropische Hitze macht Kinder schneller müde als dich.
Preise und Bewertungen sind Richtwerte (Quelle GetYourGuide), die aktuellen siehst du nach dem Klick.
Wie viele Tage brauche ich für einen Malaysia Urlaub?
Als sinnvolles Minimum gelten etwa 10 Tage (Kuala Lumpur, Penang und eine Insel). Ideal sind 2–3 Wochen: Zwei Wochen reichen für die Halbinsel ohne Hetze, drei Wochen brauchst du, wenn Borneo dazukommen soll, das eine eigene Woche verdient.Was kostet ein Urlaub in Malaysia?
Vor Ort rechnest du als Backpacker mit etwa 100–160 MYR (ca. 21–34 €) pro Tag, auf mittlerem Niveau mit 175–275 MYR (ca. 37–59 €). Dazu kommen der Flug aus Deutschland, dessen Preis stark von Saison und Abflughafen abhängt, und eventuell Inlandsflüge nach Borneo. Wir haben für drei Wochen umgerechnet rund 1.450 € ausgegeben.Mit welcher Währung zahlt man in Malaysia?
Bezahlt wird mit dem Malaysischen Ringgit (MYR). Im September 2026 liegt der Kurs bei etwa 1 € ≈ 4,67 MYR. In den Städten zahlst du problemlos mit Karte, für Märkte und Stände brauchst du Bargeld; Geldautomaten gibt es überall.Brauche ich als Deutscher ein Visum für Malaysia?
Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen nicht. Pflicht ist aber die kostenlose Online-Einreisekarte MDAC (Malaysia Digital Arrival Card), die du innerhalb von drei Tagen vor der Ankunft ausfüllst. Nutze das offizielle Portal, keine kostenpflichtigen Vermittler.Ist ein Urlaub in Malaysia gefährlich?
Nein, Malaysia gehört zu den sichereren Reiseländern Asiens und eignet sich auch für Alleinreisende und Frauen. Das Hauptrisiko sind Taschendiebe in den Städten. Für die Inseln vor der Ostküste Sabahs prüf vor der Reise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.Wie reist man am besten durch Malaysia?
Auf der Halbinsel am günstigsten mit dem Fernbus oder dem Zug ETS, für lange Strecken und nach Borneo mit Billigflügen von AirAsia. In den Städten nutzt du die App Grab (günstig und ohne Handeln), auf die Inseln fahren Fähren. Einen Mietwagen brauchst du meist nicht.Kann man in Malaysia Stadt und Strand verbinden?
Genau darin ist Malaysia stark. Die klassische Route Kuala Lumpur → George Town (Penang) → Langkawi verbindet Metropole, Kulinarik und Strand in zehn Tagen mit kurzen Etappen.Lohnt es sich, Borneo in die Malaysia Rundreise einzubauen?
Wenn du mindestens drei Wochen hast und Natur liebst, auf jeden Fall: Orang-Utans, Regenwald und Tauchen sind der Höhepunkt der Reise. Es ist aber teurer und logistisch aufwendiger, plane Borneo deshalb als eigenen Reiseabschnitt und nicht als Tagesausflug.Ist Malaysia für einen Urlaub mit Kindern geeignet?
Ja, es gehört zu den bequemsten Ländern Asiens für Familien: Du kommst mit Englisch durch, das Essen ist vielfältig, die Städte bieten Aquarien, Freizeitparks und das Legoland bei Johor Bahru, und die Strände auf Langkawi sind ruhig und flach. Achte vor allem auf das Tempo, aufs Trinken und auf Schatten, denn die tropische Hitze ist anstrengend.
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