Aktualizováno 17.9.2026
Keine Insel steht bei uns Deutschen so weit oben wie diese: Von Berlin sind es rund 1.650 Kilometer Luftlinie, von München oder Frankfurt gut 1.200 – also gerade mal zwei bis zweieinhalb Stunden Flug, und das fast das ganze Jahr über im Direktflug. Genau deshalb glauben viele, sie hätten Mallorca schon gesehen. Haben sie aber meistens nicht. Die Insel misst nur 3.640 km², quetscht darauf aber Gebirge, Weinberge, Fischerdörfer und über hundert Buchten. Wir zeigen dir Mallorca Sehenswürdigkeiten, die 51 schönsten Orte der Insel – und warum du am besten außerhalb der Hochsaison fliegst.
Mallorca Sehenswürdigkeiten im Überblick
Du willst nicht den ganzen Artikel lesen, sondern nur schnell wissen, was sich lohnt? Hier ist die Kurzfassung – erst die Liste, weiter unten dann zu jedem Ort ein paar Sätze mehr.
Städte und Geschichte
Zu den schönsten historischen Städten und Dörfern auf Mallorca gehören:
- Palma de Mallorca – Altstadt, Tapas-Bars und das Herz der Insel.
- Valldemossa – Steindorf in der Tramuntana mit dem berühmten Kartäuserkloster.
- Deià – malerisches Künstlerdorf an der Westküste.
- Sóller – Städtchen im Tal der Orangenbäume (und gute Basis für die Tramuntana).
- Port de Sóller – der Hafenteil von Sóller mit Promenade und Strand.
- Banyalbufar – Terrassendorf über dem Meer mit grandiosen Ausblicken.
- Alcúdia (Altstadt) – befestigtes historisches Zentrum im Norden der Insel.
- Pollença – alte Stadt voller Gassen, Cafés und Märkte.
- Santanyí – der „authentische Süden“ mit Märkten, Galerien und Sandsteinarchitektur.
- Magaluf – lebhafter Partyort im Südwesten.
- Palmanova – der ruhigere Nachbar von Magaluf.
- El Arenal (S’Arenal) – der große, flughafennahe Ort, den alle als Ballermann kennen.
- Peguera (Paguera) – ruhigerer Ferienort und gute Basis für den Südwesten.
- Santa Ponsa (Santa Ponça) – Bucht und entspannter Ferienort in zerklüfteter Landschaft.
- Capdepera – Städtchen mit mächtiger Festung und Blick über das Umland.
Bauwerke, Burgen und echte Must-sees
Die meisten Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn stehen in der Hauptstadt.
- Kathedrale La Seu – die ikonische gotische Kathedrale direkt am Meer.
- Palau de l’Almudaina – Königspalast neben der Kathedrale (maurische und gotische Spuren).
- Castell de Bellver – die runde Burg mit dem besten Blick über Palma.
- Pueblo Español – „Spanien in klein“ (Freilichtmuseum für Architektur).
- Mercat de l’Olivar – die große Markthalle in Palma (lokales Leben plus Essen).
- Celler Sa Premsa – traditionelles Lokal in Palma mit mallorquinischer Küche.
Welche Strände hat Mallorca
Das sind die beliebtesten Strände, Buchten und Küstenspots:
- Es Trenc – langer Naturstrand, der aussieht wie in der Karibik.
- Playa de Muro – riesiger Sandstrand mit flachem Einstieg (super für Familien).
- Cala Formentor – schöner Strand im Norden an der Halbinsel Formentor.
- Cala s’Amarador – Sandbucht im Naturpark Mondragó.
- Caló des Moro – die kleine, dramatische Bucht „wie auf den Fotos“.
- Cala Llombards – schmale Bucht mit ruhigem Wasser (oft auch zum Schnorcheln).
- Cala Mesquida – großer Dünenstrand im abgelegeneren Osten.
- Cala Pi – lange, schmale Bucht im Süden der Insel.
- Sa Coma – sauberer Strand und entspannter Ferienort im Osten.
- Cala Millor – großer Strand plus lebhafterer Ferienort im Osten.
- Portixol – Küstenviertel von Palma mit Promenade und Hafen.
- Cales de Mallorca (Buchtenregion) – Küstenabschnitt voller „cales“ zwischen Porto Cristo und Cala d’Or.
- Porto Cristo – Hafenstädtchen im Osten (Ausgangspunkt zu den Höhlen).
- Cala d’Or – bekannter Ferienort und Buchtenregion im Südosten.
- Cala Gat (Cala Rajada) – kleiner Katalogstrand in einem bekannten Ferienort.
- Leuchtturm von Cala Rajada – Aussichtspunkt über der Küste (vor allem zum Sonnenuntergang).
Natur, Berge, Aussichtspunkte
Natur zieht dich genauso an wie uns? Dann bist du hier richtig: Über die Insel läuft der beliebte Fernwanderweg GR221, und drumherum liegen lauter kleine Schätze.
- Cap de Formentor – das dramatische Kap und das „Ende“ von Mallorca.
- Mirador Es Colomer – das bekannteste Panorama von Formentor.
- Torrent de Pareis – die berühmte Schlucht (anspruchsvollere Tour).
- Sa Calobra – Küstenort an der Schluchtmündung (mit der ikonischen Serpentinenstraße).
- Naturpark Mondragó – geschützte Natur, Wege, Klippen und Strände.
- Naturpark s’Albufera – Feuchtgebiet und Paradies für Vogelbeobachter.
- Stausee Cúber – Bergsee in der Tramuntana (Aussichten plus Spaziergänge).
- Stausee Gorg Blau – der zweite See gleich neben dem Cúber.
- Sa Dragonera – unbewohnte Insel und Naturschutzgebiet vor der Südwestküste.
- Orient – winziges historisches Bergdorf, in dem die Zeit stehen geblieben ist.

Höhlen und Festungen
- Drachenhöhlen (Coves del Drac) – großes Höhlensystem an der Ostküste.
- Castell d’Alaró – Burgruine auf dem Berg über dem Ort Alaró (famose Aussicht).
- Kloster Lluc (Santuari de Lluc) – das spirituelle Herz der Insel in der Tramuntana.
Kleiner, aber ikonisch: Orte mitten in den Städten
- Plaça de la Constitució (Sóller) – der Hauptplatz von Sóller und das Herz der Stadt.
- Pont Romà (Pollença) – die römische Steinbrücke.
- Calvari-Treppe (Pollença) – 365 Stufen hinauf zur Kapelle mit Aussicht.
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Wo auf Mallorca übernachten
Mallorca ist unglaublich vielseitig, und es hängt vor allem davon ab, welche Art von Urlaub du suchst. Ein Paar, das Ruhe und Natur will, wird woanders glücklich als eine Familie mit Kindern – und wieder woanders die Leute, die Strand und Nachtleben wollen. Grob gilt: Südwesten und Süden sind am beliebtesten, Norden und Inselinneres wirken authentischer und ruhiger. Wenn du Mallorca wirklich kennenlernen willst, mietet euch ein Auto – die schönsten Ecken liegen nun mal abseits der großen Ferienorte. Rechne außerdem mit der Ökosteuer (ecotasa), die je nach Unterkunftskategorie und Saison zwischen 1 und 4 Euro pro Person und Nacht liegt und meist direkt im Hotel abgerechnet wird.
Unsere Unterkünfte buchen wir meistens über Booking. Wir selbst haben in Palmanova gewohnt, es hat uns dort sehr gut gefallen und wir hatten es zu fast allen Orten, die wir sehen wollten, ziemlich nah.
- Palma de Mallorca: Wenn du Städte magst, ist Palma die sichere Bank. Dich erwarten eine schöne historische Altstadt, enge Gassen, die Kathedrale und richtig gute Restaurants und Bars. Wir empfehlen Puro Grand Hotel – ein Hotel mitten im Zentrum – und das Protur Naisa Palma Hotel – modern, mit Wellnessbereich.
- Palmanova und Magaluf: Zwei Nachbarorte, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In Palmanova machst du einen ruhigeren Urlaub, der auch für Familien passt, Magaluf ist vor allem für Nachtleben und Party bekannt. Gemeinsam haben sie schöne Strände und eine gute Infrastruktur. Wir waren in Palmanova HIER – eine unserer besten Unterkünfte überhaupt.
- Playa de Palma / Can Pastilla: Hier bekommst du den klassischen Badeurlaub. Langer Sandstrand, eine Promenade voller Restaurants, Cafés und Bars, alles nah beieinander und nur ein paar Minuten vom Flughafen entfernt.
Wir empfehlen das Hipotels Playa de Palma Palace & Spa . - Alcúdia / Playa de Muro: Eine der beliebtesten Regionen, vor allem bei Familien. Die Strände sind breit, der Sand fein und das Wasser wird nur ganz langsam tiefer – ideal also auch mit Kindern. Iberostar Selection Playa de Muro Village und das Hotel Astoria Playa – ein beliebtes Adults-only-Hotel.
- Cala d’Or: Kleinerer, hübscher Ferienort im Südosten der Insel. Statt langer Strände findest du hier eher kleine Buchten mit türkisem Wasser, in denen es sich herrlich baden lässt. Klasse ist das Inturotel Cala Esmeralda.
- Port de Sóller: Wenn du Ruhe, schöne Natur und ein etwas anderes Mallorca suchst, ist Port de Sóller ideal für dich. Probier dasHotel Esplendido.
Aktuelle Preise und Verfügbarkeit vergleichst du am besten über das Unterkunftsangebot auf Mallorca.
Wie ist das Meer auf Mallorca
Das Meer rund um Mallorca gehört zum schönsten im ganzen Mittelmeer und ist einer der Hauptgründe, warum die Insel so beliebt ist. Am bekanntesten sind Süden und Südosten mit weißen Sandstränden und türkisem Wasser, etwa Es Trenc oder Cala Pi. Genau diese Ecken sind in der Saison aber auch am vollsten.
An der Ostküste liegen die berühmten mallorquinischen Buchten – die cales. Sie sind kleiner, oft von Felsen geschützt und perfekt zum Baden und Schnorcheln. Norden und Nordwesten bieten die dramatischere Küste, eine Mischung aus Bergen und Meer und eher Kies- oder kleinere Strände, dafür ist das Wasser hier oft außergewöhnlich klar. Jeder Teil der Insel hat seinen eigenen Charakter – und genau das ist der große Vorteil von Mallorca.
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Wie ist das Wetter auf Mallorca und wann solltest du fliegen
Mallorca hat typisches Mittelmeerklima, Sonne bekommst du hier also fast das ganze Jahr. Wenn du vor allem zum Baden kommst, sind die Sommermonate am besten – dann musst du aber mit hohen Temperaturen und vielen Urlaubern rechnen. Wir persönlich empfehlen Mai, Juni, September und Oktober: schönes Wetter, warmes Meer und deutlich weniger Menschen.
Im Frühjahr und Herbst ist Mallorca auch zum Wandern, für Ausflüge und zum Städtebummeln ideal. Selbst im Winter lässt es sich hier gut aushalten – unter 12 bis 15 °C fallen die Temperaturen selten, und wer im Februar kommt, erwischt mit etwas Glück die Mandelblüte. Als Flucht vor dem mitteleuropäischen Winter funktioniert die Insel also erstaunlich gut.
TIPP: Wir waren auch schon im Januar auf Mallorca. Wie ist Mallorca im Januar und worauf solltest du dich einstellen?
Wassertemperatur auf Mallorca (°C)
- Januar: 14–15
- Februar: 14–15
- März: 15–16
- April: 16–17
- Mai: 18–20
- Juni: 21–23
- Juli: 24–26
- August: 25–27
- September: 24–25
- Oktober: 22–23
- November: 19–20
- Dezember: 16–17
Lufttemperatur auf Mallorca (°C)
- Januar: 12–16
- Februar: 13–17
- März: 15–19
- April: 17–22
- Mai: 20–25
- Juni: 24–29
- Juli: 28–33
- August: 29–34
- September: 25–30
- Oktober: 21–26
- November: 17–21
- Dezember: 14–18
Mallorca Sehenswürdigkeiten: 51 schöne Orte auf der ganzen Insel
Du hast dir ein paar Orte rausgepickt und willst mehr darüber wissen? Dann kommt jetzt die längere Fassung. Was gibt es auf Mallorca zu sehen – Ort für Ort?
Palma de Mallorca (Stadt)
Ein Spaziergang durch die Altstadt von Palma ist ein Erlebnis, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Enge Gassen wechseln sich ganz selbstverständlich mit Plätzen ab, auf denen von morgens bis nachts etwas los ist, und die Atmosphäre ist erstaunlich echt geblieben. Vom Flughafen kommst du bequem mit dem Bus A1 für 5 € pro Fahrt ins Zentrum – Palma funktioniert also auch ohne Mietwagen. Die Plaza España ist der zentrale Verkehrsknoten und ein guter Orientierungspunkt für Streifzüge zu Fuß. Praktische Notiz am Rande: Leitungswasser ist hier kein Trinkwasser, Wasser kaufst du also in Flaschen.
Kathedrale La Seu (Kathedrale des Lichts)
Palmas Wahrzeichen steht direkt am Meer und gehört zu den eindrucksvollsten gotischen Kathedralen im Mittelmeerraum. Schon von außen haut dich die schiere Größe und die Lage um, innen dann der monumentale Raum und das Licht. Ein besonderes Lichtspektakel gibt es am 2. Februar und am 11. November um 8:00 Uhr, wenn die Fensterrose eine perfekte Acht an die Wand wirft. Der reguläre Eintritt liegt bei 10 €, zur Morgenmesse kommst du gratis hinein. Der Besuch lohnt sich allein wegen der Ruhe mitten in der lebhaften Stadt.
TIPP: Tickets für die Kathedrale kannst du ganz einfach für ein paar Euro online bei GetYourGuide kaufen und dir so die Warteschlange sparen.

Valldemossa
Eines der meistfotografierten Dörfer der Insel liegt im Gebirge Serra de Tramuntana und nimmt dich sofort für sich ein. Steinhäuser, blumengeschmückte Fassaden und enge Gassen ergeben eine ziemlich romantische Kulisse. Die größte Attraktion ist das Kartäuserkloster, in dem 1838 Frédéric Chopin überwinterte. Stell dich darauf ein, dass hier viel Betrieb herrscht, gerade in der Hauptsaison. Es lohnt sich, früh am Morgen oder außerhalb der Stoßzeiten zu kommen. Von Palma sind es nur rund 18 Kilometer, gut 25 Minuten mit dem Auto.
Sóller
Sóller ist eine lebendige Kleinstadt mitten in einem Tal voller Orangenbäume, die ihr einen ganz eigenen Charakter geben. Das bekannteste Erlebnis ist die historische Holzbahn „Roter Blitz“, die von Palma durch 13 Tunnel hierherfährt. Die Stadt selbst hat ein angenehm gemächliches Tempo und lädt dazu ein, sich hinzusetzen und dem Leben zuzuschauen. Die Plaça de la Constitució ist das natürliche Zentrum, auf dem sich Einheimische und Reisende mischen. Sóller ist außerdem ein super Ausgangspunkt ans Meer nach Port de Sóller – mit dem Auto sind es von Palma rund 25 Kilometer.
Cap de Formentor (Kap)
Das Cap de Formentor gilt als dramatischster Ort der Insel und gehört zu Recht zu den absoluten Ikonen Mallorcas. Die Straße dorthin ist eine der schönsten überhaupt und gibt ständig neue Blicke auf Klippen und Meer frei. Stell dich auf kräftigen Wind ein, die Einheimischen nennen die Gegend den „Treffpunkt der Winde“. An klaren Tagen siehst du bis nach Menorca. Der Leuchtturm an der Spitze wirkt wie das symbolische Ende der Insel. Von Palma fährst du etwa 80 Kilometer, also gut eineinhalb Stunden – plan die Fahrt also lieber für einen ganzen Tag ein.

Mirador Es Colomer
Einer der bekanntesten Aussichtspunkte Mallorcas, den du garantiert schon auf Postkarten und in Katalogen gesehen hast. Er liegt hoch über dem Meer und gibt den Blick auf das Panorama der Nordküste frei. Die Plattform ist sicher eingezäunt, wirkt aber trotzdem luftig und dramatisch. In der Saison sind hier viele Leute unterwegs, deshalb lohnt sich der frühe Morgen. Fotografen kommen hier bei jedem Wetter auf ihre Kosten.
Drachenhöhlen (Coves del Drac)
Eine der meistbesuchten Naturattraktionen der Insel liegt bei Porto Cristo. Die Höhlen sind schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt, gründlich erforscht hat sie E. A. Martel im Jahr 1896. Das System besteht aus vier verbundenen Höhlen voller Stalaktiten und Stalagmiten. Höhepunkt der Führung ist der Martel-See, der oft als größter unterirdischer See Europas bezeichnet wird. Zum Schluss gibt es ein Live-Konzert mit klassischer Musik – das hat richtig Atmosphäre. Von Palma sind es rund 60 Kilometer, knapp eine Stunde Fahrt.
Tickets bekommst du auch vor Ort, es ist aber oft ausgebucht – warte also nicht, sondern reserviere deinen Platz online bei GetYourGuide, dann hast du die Sicherheit.
TIPP: Die Drachenhöhlen auf Mallorca solltest du dir wirklich nicht entgehen lassen. Wie du hinkommst und was dich erwartet?

Alcúdia (Altstadt)
Die historische Stadt im Norden der Insel ist von gut erhaltenen mittelalterlichen Mauern umgeben. Oben auf der Mauer hast du einen schönen Blick über die Stadt und die Landschaft ringsum. Am lebhaftesten ist es zu den Markttagen dienstags und sonntags. Innerhalb der Mauern findest du enge Gassen, Cafés und kleine Läden. Die Stimmung ist eine völlig andere als in den modernen Ferienorten unten am Meer.
Cala Millor
Der größte Ferienort an der Ostküste ist lebendig und dynamisch. Tagsüber lockt der lange Sandstrand, abends verwandelt sich der Ort in ein Unterhaltungszentrum. Ein großer Pluspunkt ist das breite Angebot an Restaurants, Bars und Geschäften. Wegen der guten Infrastruktur ist Cala Millor auch bei Familien beliebt. Wenn du die Kombination aus Strand und Stadtleben suchst, funktioniert das hier richtig gut.
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Magaluf
Magaluf ist auf Mallorca das Synonym für Nachtleben und Partyszene – das britische Pendant zum Ballermann sozusagen. Clubs und Bars laufen hier bis in den Morgen und ziehen vor allem jüngere Gäste an. Tagsüber hat der Ort aber auch einen breiten Sandstrand, an dem du ganz normal entspannen kannst. Magaluf ist Teil eines größeren Siedlungsbands mit Torrenova und Palmanova. Für einen ruhigen Urlaub ist es nichts, aber Unterhaltung musst du hier wirklich nicht suchen.
Palmanova
Palmanova liegt nur ein paar hundert Meter von Magaluf entfernt, die Stimmung ist aber eine deutlich ruhigere. Der Ort hat einen breiten, gepflegten Strand und mehr Grün drumherum. Er passt gut für Familien und für Paare, die es entspannter mögen. Gleichzeitig hast du das Partyzentrum Magaluf in Laufweite. Eine gute Balance zwischen Ruhe und Möglichkeiten – wir haben hier selbst gewohnt und es nie bereut.
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El Arenal (S’Arenal)
Der größte Ferienort Mallorcas liegt sehr nah am Flughafen und ist dadurch denkbar einfach zu erreichen – für die meisten von uns ist er schlicht der Ballermann. Beliebt ist er wegen der niedrigeren Preise und der kompletten touristischen Infrastruktur. Der Strand ist lang und gut ausgestattet, in der Saison aber ordentlich voll. El Arenal wirkt funktional und geradeheraus, ohne jeden Anspruch auf Idylle. Für einen unkomplizierten Badeurlaub reicht das völlig.
Playa de Muro
Der längste zusammenhängende Sandstrand der Insel liegt im Norden. Berühmt ist er für den extrem flach abfallenden Einstieg ins Wasser – für Familien mit Kindern ist er damit ideal. Der Strand trägt die Blaue Flagge für seine Sauberkeit. Entlang der Strandlinie findest du reichlich Liegen, Sonnenschirme und Strandbars. Ein sehr bequemer Ort, um einen ganzen Tag zu verbringen.
Strand Es Trenc
Einer der berühmtesten Naturstrände Mallorcas mit einem fast drei Kilometer langen Band aus weißem Sand. Das Wasser hat hier dieses typische Türkis, das an die Karibik erinnert. Der Strand liegt in einem Naturschutzgebiet, deshalb gibt es kaum Infrastruktur. Versorgung ist minimal, an den Zugängen zahlst du Parkgebühr (etwa 5–7 € pro Tag), und Wasser bringst du dir besser selbst mit. Genau dadurch hat sich der Ort aber seinen wilden Charakter bewahrt. Von Palma sind es rund 50 Kilometer.
Palau de l’Almudaina
Der historische Palast gleich neben der Kathedrale zeigt, wie sich Palma von der Maurenzeit bis heute entwickelt hat. Früher Sitz der Wesire, später der Könige, heute offizielle königliche Residenz. Wenn die Königsfamilie da ist, bleibt ein Teil des Palastes geschlossen. Die Innenräume wirken majestätisch und ein bisschen kühl. Der Thronsaal ist der stärkste Moment der ganzen Besichtigung.
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Castell de Bellver
Die gotische Burg mit ihrem einzigartigen kreisrunden Grundriss steht auf einem Hügel über Palma. Von dort hast du einen der besten Blicke auf die Stadt und die Bucht. Sie diente als Königsresidenz und als Gefängnis. Der Eintritt kostet 4 €, sonntags kommst du gratis hinein. Ein idealer Ausflug, wenn du die Stadt einmal von oben sehen willst.
Port de Sóller
Der Hafenteil von Sóller, den du mit der historischen Straßenbahn erreichst. Er hat einen eigenen Strand und eine sehr angenehme Atmosphäre. Perfekt für ein Bad am Nachmittag und ein Abendessen mit Blick auf die Boote. Im Vergleich zu Palma geht es hier ruhiger und intimer zu. Ein idealer Abschluss für einen Tag in den Bergen.

Santanyí
Ein authentisches Städtchen im Süden mit ausgeprägtem Sandsteincharakter. Die engen Gassen sind voller Galerien, Cafés und Handwerksläden. Die Märkte am Mittwoch- und Samstagvormittag gehören zu den schönsten auf ganz Mallorca. Probier unbedingt die lokalen Mandeln. Die Stimmung ist ruhig und sehr lokal – von Palma fährst du knapp 50 Kilometer.
Pollença
Eine historische Stadt im Norden mit reicher Vergangenheit. Beim Bummel durch das alte Zentrum erwarten dich ein schöner Hauptplatz, Cafés und ein gemächliches Tempo. Sehenswert ist die römische Brücke Pont Romà. Die Sonntagsmärkte gehören zu den beliebtesten der Region. Die Stadt hat einen ausgeprägt kulturellen Charakter.
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Cala Formentor (Strand)
Einer der schönsten Strände im Norden der Insel. Feiner Sand, glasklares Wasser und Pinien, die Schatten spenden – eine ideale Kombination. Der Strand ist beliebt, deshalb sind hier mehr Leute unterwegs, gerade im Sommer. Liegen und Sonnenschirme kannst du mieten. Ein großartiger Ort zum Baden und Abschalten.
Peguera (Paguera)
Ein ruhigerer Ferienort mit guter Anbindung an Palma (gut 20 Kilometer, etwa 25 Minuten mit dem Auto). Du bekommst hier die komplette Versorgung, aber ohne intensives Nachtleben. Beliebt ist Peguera vor allem bei Paaren und Familien – und bei deutschen Stammgästen, die seit Jahren wiederkommen. Als Basis für den Südwesten funktioniert der Ort sehr gut. Er verbindet Komfort und Ruhe.
Santa Ponsa (Santa Ponça)
Ein Ferienort in einer ruhigen Bucht mit fotogener Küste. Die Atmosphäre ist entspannt und weniger hektisch als in den großen Partyzentren. Auch für Familien passt das gut. Dank der geschützten Lage der Bucht lässt es sich hier prima baden. Die Landschaft ringsum ist richtig schön.
Mercat de l’Olivar
Die zentrale Markthalle in Palma, in der auch die Einheimischen einkaufen. Du findest hier frischen Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Fleisch. Viele Stände bieten Tapas zum Sofortverzehr an. Ein idealer Ort, wenn du den normalen Rhythmus der Stadt mitbekommen willst. Und praktisch, wenn du Vorräte für die Ferienwohnung brauchst.
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La Ruta Martiana (Insidertipp)
Jeden Dienstagabend verwandelt sich das historische Zentrum von Palma in eine Tapas-Route. Die teilnehmenden Bars servieren ein Bier oder ein Glas Wein plus Tapa für 2 bis 2,50 €. Die Stimmung ist lebendig und freundlich. Eine großartige Gelegenheit, Einheimische und andere Reisende kennenzulernen. Für uns einer der besten Wege, den Abend günstig und authentisch zu verbringen.
Festes de Sant Sebastià / Correfoc
Die Feiern zu Ehren des Stadtpatrons von Palma im Januar gehören zu den intensivsten Ereignissen des Jahres. Der Correfoc ist ein Umzug voller Feuer, Funken und lauter Musik. Als Teufel verkleidete Leute rennen durch die Straßen und sorgen für eine ziemlich wilde Atmosphäre. Empfohlen sind lange Ärmel und festes Schuhwerk. Ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergisst.
Pueblo Español
Ein Freilichtmuseum für Architektur im Westen von Palma. Es zeigt verkleinerte Nachbauten bedeutender spanischer Bauwerke und Plätze. Ein guter Ort, wenn du einen schnellen Überblick über die Baustile bekommen willst. Häufig finden hier Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt. Eher Ergänzung als Hauptziel.
Portixol
Das ehemalige Fischerdorf gehört heute zu den Lieblingsorten der Einheimischen. Es liegt nur ein Stück außerhalb von Palma, und dorthin führt eine lange Küstenpromenade. Ideal zum Spazieren, Joggen oder Radfahren. Die Restaurants direkt am Wasser sind ausgesprochen angenehm. Ein toller Ort für ein Mittagessen oder einen Drink am Abend.
Sa Coma
Ein Ferienort im Osten, bekannt für seinen sauberen und breiten Strand. Das Wasser ist glasklar und auch für weniger sichere Schwimmer geeignet. Beliebt ist Sa Coma vor allem bei Familien. Die Infrastruktur ist modern und gut gepflegt. Eine solide Wahl für einen entspannten Urlaub.

Cala s’Amarador
Ein kleinerer Strand im Naturpark Mondragó, umgeben von Pinien. Er wirkt ruhig und natürlich. Das Wasser ist sehr sauber und gut zum Baden. Dank der geschützten Lage gibt es hier keine dichte Bebauung. Ideal für einen ruhigen Tag am Meer.
Naturpark Mondragó
Ein Schutzgebiet, das Strände, Klippen und Waldwege kombiniert. Du kannst hier leicht wandern und in den natürlichen Buchten baden. Sehenswert sind die traditionellen Trockensteinmauern ohne Mörtel. Der Park wirkt unverbaut und ruhig. Auch für einen halben Tag lohnt sich der Abstecher.
Naturpark s’Albufera
Ein ausgedehntes Feuchtgebiet im Norden der Insel, seit 1988 unter Schutz. Die Region ist wichtig für Zugvögel und für die Artenvielfalt. Die Wege sind flach und damit ideal für gemütliche Spaziergänge. Perfekt für alle, die Natur mögen. Ein komplett anderes Gesicht von Mallorca.
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Cales de Mallorca (Buchten)
Die Ostküste der Insel ist von Dutzenden kleiner Buchten übersät. Der Abschnitt zwischen Porto Cristo und Cala d’Or lässt sich wunderbar mit dem Auto erkunden. Viele der Buchten sind klein, ruhig und gut zum Schnorcheln. Jede hat einen etwas anderen Charakter. Großartig für alle, die gern selbst entdecken.
Strand Cala Llombards
Eine schöne Bucht bei Santanyí mit ruhigem Wasser. Der Einstieg ins Meer ist flach und auch für Kinder geeignet. Durch die Felsen an den Seiten ist sie ideal zum Schnorcheln. Der Strand ist nicht besonders lang, dafür ausgesprochen fotogen. Die Stimmung ist gelassen.
Strand Cala Mesquida
Ein von Natur umgebener Strand im Osten der Insel. Er punktet mit sauberem Wasser und viel offenem Raum. Selbst in der Saison sind hier weniger Leute unterwegs als an den bekannteren Stränden. Der Einstieg ins Meer ist relativ sanft. Wirkt sehr ursprünglich.
Strand Cala Pi
Eine schmale, lange Bucht im Süden der Insel, gut vor Wind geschützt. Sie taucht regelmäßig in Ranglisten der schönsten Strände auf. Das Wasser ist meist ruhig und klar. Mit dem Auto kommst du problemlos hin. Gut für entspanntes Baden.
Caló des Moro
Ein kleiner, abgelegener Strand ganz ohne Infrastruktur. Der Abstieg ist etwas anspruchsvoller, aber machbar. Das Wasser ist außergewöhnlich klar und perfekt zum Schnorcheln. Du musst dir alles selbst mitbringen. Bei erfahreneren Reisenden ist die Bucht sehr beliebt – und damit inzwischen längst kein Geheimtipp mehr.
Banyalbufar
Ein ruhiges Dorf zwischen Meer und Tramuntana. Bekannt ist es für sein historisches Bewässerungssystem aus islamischer Zeit. Von hier hast du schöne Ausblicke auf die Küste. Die Atmosphäre ist sehr still und lokal. Ein guter Ort zum Runterschalten.
Castell d’Alaró
Eine Burgruine hoch über dem Ort Alaró. Der Aufstieg ist mittelschwer, aber die Aussicht entschädigt für alles. Die Geschichte reicht bis in die Maurenzeit zurück, die erhaltenen Teile stammen vor allem aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort ist mit einer lokalen Legende über zwei Ritter verbunden. Ein starkes Erlebnis für alle, die Geschichte mögen.
Deià
Ein kleines Dorf im Westen der Insel, seit Langem mit einer Künstlerszene verbunden. Honigfarbene Häuser und das viele Grün ringsum ergeben ein ausgesprochen ästhetisches Bild. Weil die Bebauung streng reguliert ist, hat Deià sein authentisches Aussehen behalten. Es wirkt ruhig und kultiviert. Eher zum langsamen Entdecken als für einen schnellen Stopp.
Gärten von Alfàbia
Die Gärten im arabischen Stil liegen an der Straße von Palma nach Sóller. Das Spiel mit dem Wasser ist hier das Leitmotiv und gibt dem Ort seine besondere Atmosphäre. Die größte Attraktion ist die Pergola mit 24 Wasserspeiern. Zum Gelände gehört auch eine historische Hazienda. Ein angenehmer Zwischenstopp auf einem Ausflugstag.
Calvari-Treppe (Treppenaufstieg)
Der ikonische Aufstieg in Pollença über 365 Steinstufen. Der Weg wird von Zypressen und Kreuzen gesäumt. Oben steht eine kleine Kapelle. Der Blick über die Stadt und die Berge ringsum ist die Belohnung. Geh lieber nicht in der Mittagshitze los.
Was du auf Mallorca unbedingt essen solltest
Du weißt jetzt, was es auf Mallorca zu sehen gibt. Aber was isst man hier eigentlich? An der typisch spanischen Küche kommst du jedenfalls nicht vorbei.
- Coca de patata: Dieses süße Kartoffelbrötchen musst du in Valldemossa probieren. Es passt zu Tee oder Kaffee und ist ein prima Energielieferant für die Weiterfahrt.
- Pa amb oli: Pa amb oli (gesprochen „Pamboli“) ist eine geniale mallorquinische Spezialität, die du lieben wirst. Es sind Brotscheiben mit Olivenöl und Tomate, dazu Belag wie Schinken oder Käse. Die beste Energiequelle für einen aktiven Tag und ein leichtes, aber sättigendes Abendessen.
- Ensaïmada: Die musst du unbedingt probieren! Die Ensaïmada ist ein ikonisches süßes Hefegebäck, das du sonst nirgends bekommst. Traditionell ist sie ohne Füllung, es gibt sie aber auch mit Creme oder Schokolade. Perfekt zum Frühstück und ein ideales Mitbringsel – in der Bäckerei packen sie dir die Ensaïmada in eine Schachtel.
- Sangría: Das erfrischende, leicht alkoholische Getränk der Iberischen Halbinsel. Gemacht wird es aus Rotwein, Früchten, Brandy und etwas Süße – und es passt hervorragend zu Tapas.
- Paella: Das berühmte Reisgericht stammt ursprünglich aus Valencia. Basis ist Reis, der nicht gewaschen und zusammen mit Zutaten wie Meeresfrüchten, Hähnchen oder Gemüse gegart wird. Auf Mallorca musst du sie probieren – die meisten Restaurants servieren sie allerdings erst ab zwei Personen.
- Jamón: Neben Süßem und Wein ist Spanien auch für seinen luftgetrockneten Schinken berühmt. Du bekommst ihn im Supermarkt oder auf dem Markt, und er ist großartig als Belag für Pa amb oli oder zum Wein.
- Sobrassada: Die traditionelle mallorquinische Wurst ist weich und streichfähig, oft mit kräftiger Paprikanote. Sie schmeckt hervorragend auf Brot und ist ein typisches lokales Produkt, das du gut mit nach Hause nehmen kannst.
- Mandeln (mallorquinische): Rund um Santanyí und in den Tälern der Insel wachsen Mandelbäume, die im Februar wunderschön blühen. Mallorquinische Mandeln sind eine Delikatesse und eine lokale Spezialität, die sich auf den Märkten zu kaufen lohnt.
- Salz (Flor de Es Trenc): Das aromatisierte Meersalz der Marke Flor de Es Trenc wird von Hand aus den nahen Salzseen gewonnen. Ein großartiges Gourmet-Souvenir, besonders die Sorten mit Oliven oder Hibiskus.
Mallorca mit Pauschalreise oder auf eigene Faust?
Mallorca ist eine ideale Insel für Individualreisende. Die Straßen sind gut, die Orientierung ist einfach und einen Mietwagen bekommst du problemlos. So kommst du auch an weniger bekannte Orte, an versteckte Strände und in die Dörfer im Inselinneren, wo eine Pauschalreise normalerweise nie hinfährt.
Natürlich gibt es auch ein riesiges Angebot an Pauschalreisen, vor allem in die großen Ferienorte – gerade aus Deutschland ist das oft die bequemste und günstigste Variante, wenn du ohnehin nur ans Meer willst. Wenn du Mallorca aber wirklich kennenlernen möchtest, geben dir eigenes Tempo und ein eigenes Auto deutlich mehr Freiheit. Die Insel ist sicher, übersichtlich und auch für weniger erfahrene Reisende gut machbar.
Häufige Fragen (FAQ)
Welcher Teil von Mallorca ist am schönsten?
Als besonders schön gelten oft der Süden und der Südwesten der Insel, wo klares Meer, heller Sand und eine abwechslungsreiche Küste zusammenkommen. Du findest hier sowohl lange Sandstrände als auch kleinere Felsbuchten, die natürlicher und ruhiger wirken. Der ikonischste Ort ist der Strand Es Trenc bei Colònia de Sant Jordi, der in einem Naturschutzgebiet liegt. Wegen weißem Sand und türkisem Wasser hat er den Spitznamen Karibik Mallorcas bekommen.
Was muss man auf Mallorca unbedingt gesehen haben?
Mallorca ist nicht nur Strand, sondern auch Städte, Berge und historische Bauwerke. Auf jeden Fall lohnt sich Palma de Mallorca mit der berühmten Kathedrale La Seu und der Altstadt. Naturfans sollten das Gebirge Serra de Tramuntana nicht auslassen, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Ein großes Erlebnis sind außerdem die Drachenhöhlen (Coves del Drac) und die Aussichten am Cap de Formentor. Die Insel ist vielseitig, und jede Ecke bietet etwas anderes.
Worauf muss man auf Mallorca aufpassen?
Mallorca ist insgesamt ein sicheres Reiseziel, trotzdem solltest du die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten. In größeren Städten, in Touristengegenden und an den Stränden behältst du deine Sachen besser im Blick. Ausweis, Geld und Karten trägst du nicht alle zusammen, und mehr als etwas Bargeld brauchst du unterwegs nicht. Es lohnt sich, die Kartennummern separat zu notieren, falls etwas wegkommt. Vor allem Taschendiebe haben es auf unaufmerksame Urlauber abgesehen.
Was kann man auf Mallorca bei Regen machen?
Auch ein Regentag muss kein verlorener Tag sein. Ein guter Tipp ist das historische Landgut La Granja in Esporles, wo du mehr über das traditionelle Leben auf der Insel erfährst. Sehr beliebt sind auch die Drachenhöhlen, die bei jedem Wetter zugänglich sind. Wenn du etwas Aktiveres suchst, kannst du einen Schnuppertauchgang oder einen Escape Room in Palma ausprobieren. Eine schöne Variante ist außerdem eine Tapas-Tour mit Wein oder ein langes Abendessen im Restaurant, bei dem der Regen draußen überhaupt nicht stört.
Wann ist die beste Reisezeit für Mallorca?
Das hängt davon ab, was du dir von der Reise versprichst. Für Wandern, Sightseeing und aktives Entdecken ist das Frühjahr ideal, weil es angenehm warm ist und weniger regnet als im Herbst. Der Sommer eignet sich hervorragend zum Baden, kann aber sehr heiß werden. Überraschend gut funktioniert die Insel sogar im Winter – im Januar und Februar liegen die Temperaturen um die 15 °C, und im Februar blühen die Mandelbäume. Damit sind Aktivitäten im Freien praktisch das ganze Jahr über möglich.
Was muss man in Palma de Mallorca gesehen haben?
Palma bietet die ideale Mischung aus Geschichte, Kultur und Stadtleben. Der Ausgangspunkt ist die Kathedrale La Seu, die das Panorama der Stadt bestimmt. Direkt darunter liegt der Parc de la Mar, perfekt für einen kurzen Spaziergang. Neben der Kathedrale steht der Königspalast Palau de l’Almudaina, und ganz in der Nähe findest du die Gärten S’Hort del Rei. Für moderne Kunst gehst du ins Museum Es Baluard, die Stimmung der Stadt saugst du am besten auf der Plaça Major und dem Passeig des Born auf. Geschichtsfans sollten auch die arabischen Bäder Banys Àrabs nicht auslassen.
Wie viele Tage braucht man für Mallorca?
Für einen reinen Badeurlaub in einer Region reicht eine Woche locker aus. Wenn du die Insel wirklich sehen willst – also Palma, die Tramuntana, den Norden und die Buchten im Südosten –, solltest du eher zehn bis vierzehn Tage einplanen. Die Entfernungen sind zwar kurz, aber die Bergstraßen kosten Zeit: Von Palma zum Cap de Formentor sind es rund 80 Kilometer, für die du gut eineinhalb Stunden brauchst. Mit einem verlängerten Wochenende kommst du immerhin durch Palma und ein, zwei Orte in der Umgebung.
Kann man auf Mallorca das Leitungswasser trinken?
Das Leitungswasser ist auf Mallorca zwar aufbereitet, schmeckt aber in vielen Orten salzig oder stark nach Chlor, und die Qualität schwankt je nach Region deutlich. Praktisch alle Einheimischen und Urlauber kaufen deshalb Wasser in Flaschen, und wir haben es genauso gehalten. Zum Zähneputzen und Kochen ist es in der Regel unproblematisch. Im Zweifel fragst du einfach in deiner Unterkunft nach – dort weiß man am besten, wie das Wasser vor Ort ist.
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