Aktualizováno 17.9.2026
Du landest in Split und bist in Trogir schneller als in Split selbst: Vom Flughafen sind es sechs Kilometer bis zur Altstadt, in die Hafenstadt dagegen achtundzwanzig. Und diese Altstadt ist eine Insel – ein Steinlabyrinth mitten im Wasser, auf beiden Seiten über eine Brücke erreichbar, mit Gassen, die so eng sind, dass du die ganze Stadt mittags im Schatten durchqueren kannst. Wir haben die 15 wichtigsten Trogir Sehenswürdigkeiten für dich zusammengestellt, dazu die Strände auf Čiovo, die Bootstouren ab dem Hafen und den einen Trick, mit dem dir die Stadt nicht im Strom der Tagesausflügler untergeht.
Kurz gefasst: Trogir Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
- Die Altstadt steht seit 1997 auf der Unesco-Welterbeliste als besterhaltener romanisch-gotischer Stadtkern Mitteleuropas.
- Die Stadt liegt auf einer eigenen kleinen Insel zwischen dem Festland und der Insel Čiovo und ist mit beiden über eine Brücke verbunden.
- Der größte Schatz ist das Portal der Kathedrale des heiligen Laurentius, das Meister Radovan 1240 vollendet und signiert hat.
- Auf den Glockenturm kannst du steigen. Er misst 47 Meter und bietet den besten Blick der Stadt.
- Für die Altstadt reichen zwei Stunden. Deshalb kombiniert man Trogir fast immer mit einer Bootstour oder einem Strandtag auf Čiovo.
- Nach Split sind es 28 Kilometer, zum Flughafen Split nur 6. Trogir ist damit der ideale erste oder letzte Urlaubstag.
- Ab Deutschland fliegst du direkt: Split wird in der Sommersaison ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Köln/Bonn und Hamburg angeflogen, die Flugzeit liegt zwischen gut einer und knapp zwei Stunden.
- Komm früh am Morgen oder am Abend. Zwischen zehn und sechzehn Uhr sind die Gassen voll, nach achtzehn Uhr ist die Stadt plötzlich fast leer.

Trogir: zweieinhalbtausend Jahre auf einer winzigen Insel
Gegründet haben die Stadt im 3. Jahrhundert vor Christus griechische Siedler von der Insel Vis, unter dem Namen Tragurion. Danach kamen die Römer, Byzanz, Ungarn, Venedig und zuletzt Österreich – und jede dieser Epochen hat etwas stehen lassen. Genau deshalb steht der Stadtkern auf der Welterbeliste: seit 1997 als besterhaltener romanisch-gotischer Komplex Mitteleuropas, mit einer auffällig venezianischen Schicht obendrauf.
Verstehen wirst du Trogir aber erst, wenn du auf den Grundriss schaust. Die Altstadt sitzt auf einer kleinen Insel zwischen dem Festland und der Insel Čiovo, ist also von allen Seiten von Wasser umgeben und konnte nie in die Breite wachsen. Also wuchs sie in die Dichte. Die Gassen sind schmal, die Häuser hoch, und alles liegt höchstens fünf Gehminuten auseinander. Heute leben in der Stadt gut zehntausend Menschen.
15 Trogir Sehenswürdigkeiten, die sich wirklich lohnen
Und damit rein in die Gassen.
1. Kathedrale des heiligen Laurentius und das Radovan-Portal
Der Hauptgrund, warum Leute überhaupt herkommen. Gebaut wurde ab 1213, der größte Teil entstand im 13. Jahrhundert, fertig war sie erst im 17. Geweiht ist sie dem heiligen Laurentius, kroatisch Sveti Lovre.
Das Wertvollste ist allerdings das Westportal, das Meister Radovan 1240 vollendet und signiert hat. Ein dicht gemeißeltes Steintor voller Figuren, Tiere, Monatsbilder und Szenen aus dem Alltag – und die Inschrift bescheinigt Radovan, er sei „der beste in dieser Kunst“ gewesen. Bleib länger als eine Minute davor stehen, jedes Stück erzählt etwas anderes.
Kathedrale und Glockenturm werden getrennt kassiert, gezahlt wird in Euro. Wer nur den Innenhof und das Portal sehen will, kommt von draußen erstaunlich weit.

2. Der Glockenturm der Kathedrale
Der Turm neben der Kathedrale misst 47 Meter, begonnen wurde er Ende des 14. Jahrhunderts, fertig war er erst Ende des 16. Jede Etage zeigt einen anderen Stil – man kann am Turm ablesen, wie lange die Bauzeit sich hinzog. Hinaufsteigen darfst du, und es ist der beste Blick über die Dächer von Trogir, den Kanal und Čiovo. Die Treppe ist eng und steil, das ist nicht für jeden.
3. Festung Kamerlengo
Venezianische Festung aus dem 15. Jahrhundert an der Westspitze der Insel, gebaut zur Kontrolle der Hafeneinfahrt. Heute ist sie eine leere Steinschale, auf deren Mauern du einmal ringsherum gehen kannst; im Sommer finden drinnen Konzerte und Freiluftkino statt. Der Blick von der Mauer ist ein anderer als vom Glockenturm: tiefer, dafür direkt aufs Meer.

4. Turm des heiligen Markus
Runde Bastion ein paar Schritte von Kamerlengo entfernt, Rest derselben Verteidigungsanlage. Zwischen beiden Bauwerken liegt heute ein Grünstreifen mit Spielplatz und Cafés – der angenehmste Platz der Stadt, um sich hinzusetzen.
5. Cipiko-Palast
Gegenüber der Kathedrale steht der Häuserkomplex der bedeutendsten Familie Trogirs. Am meisten lohnen die dreiteiligen gotischen Fenster an der Fassade, sie gehören zu den schönsten in ganz Dalmatien. Der Palast ist größtenteils in Privatbesitz, aber das Wesentliche siehst du ohnehin von außen.
6. Stadtloggia und Uhrturm
Am Hauptplatz gegenüber der Kathedrale steht die offene Loggia aus dem 15. Jahrhundert, in der früher Recht gesprochen wurde. Der steinerne Richtertisch und das Relief der Gerechtigkeit sind bis heute da. Daneben der Uhrturm mit der Kapelle des heiligen Sebastian. Der Platz Johannes Pauls II. ist rundum geschlossen bebaut und der schönste Raum der Stadt.

7. Landtor und Stadtmauern
Der nördliche Zugang zur Altstadt von der Festlandseite, darüber die Statue des Stadtpatrons. Genau hier kommst du von den Parkplätzen und vom Markt her in die Stadt, und genau hier sollte dein Rundgang beginnen. Ein Stück der Mauern hat sich rund um die Insel erhalten.
8. Kloster des heiligen Nikolaus und der Kairos
Benediktinerinnenkloster, in dem der Kairos aufbewahrt wird – ein griechisches Relief des Gottes des günstigen Augenblicks aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Die Sammlung ist klein und kaum jemand kennt sie, entsprechend ruhig ist es hier auch in der Hochsaison.
9. Dominikanerkloster
Gotische Kirche samt Kloster an der Südseite zur Promenade hin, mit schlichtem weißem Innenraum und den Grabplatten des Trogirer Adels. Drinnen ist es spürbar kühler als draußen, was im August ein Argument für sich ist.
10. Kirche des heiligen Petrus
Kleinere Kirche in den Gassen des Stadtkerns mit barocker Überformung, an der du vorbeiläufst, wenn du nicht nach oben schaust. Genau solche Kleinigkeiten machen aus dem Spaziergang durch Trogir mehr als den Weg zu einer einzigen Kathedrale.
11. Stadtmuseum Trogir
Sammlung in einem der Paläste am Nordtor: Dokumente, Gemälde, Steinfragmente und eine historische Apotheke. Eine Stunde Zeit und ein gutes Programm, wenn draußen die Hitze steht.
12. Promenade Riva und der Hafen
Die Südseite der Insel ist eine einzige lange Promenade mit Palmen, Cafés und vertäuten Yachten. Tagsüber das Schaufenster der Stadt, abends der Korso. Von hier legen auch die Ausflugsboote ab.

13. Markt und Fischmarkt
Gleich hinter der Brücke auf der Festlandseite liegen der Obst- und Gemüsemarkt und daneben die Fischhalle. Hingehen solltest du vormittags – es ist der beste Ort in Trogir, um fürs Abendessen einzukaufen, wenn du im Apartment wohnst.
14. Die Strände auf der Insel Čiovo
Trogir selbst hat keine großen Strände, die liegen gleich hinter der Brücke auf Čiovo. Der bekannteste ist Okrug Gornji, ein langer Kiesstrand mit kompletter Infrastruktur, den hier alle Copacabana nennen und der in der Saison rappelvoll ist. Ruhiger wird es in den Buchten weiter draußen auf der Insel, etwa bei Slatine – dafür brauchst du allerdings ein Auto.

15. Strand Pantan und die Flussmündung
Östlich der Stadt, auf der Festlandseite, liegt der Sand-Kies-Strand an der Mündung des Flüsschens Pantan und dahinter ein geschütztes Feuchtgebiet mit einer alten Wassermühle. Das Wasser ist flach – die beste Wahl für Familien mit kleineren Kindern.
Der Trick mit Trogir: Durch die Stadt schiebt sich ein einziger großer Strom aus Tagesausflüglern und Kreuzfahrtgästen, und der kommt ungefähr zwischen zehn und sechzehn Uhr. Wer um acht Uhr morgens oder nach achtzehn Uhr in Trogir ist, hat dieselben Gassen fast für sich allein, und die Kathedrale ist angestrahlt. Der Unterschied ist wirklich gewaltig.
Bootstouren ab Trogir
Trogir ist ein guter Ausgangspunkt für Touren aufs Meer, und im Hafen werden sie praktisch den ganzen Tag über verkauft:
- Blaue Grotte und Hvar: Ganztagesrunde zur Insel Biševo wegen des Lichteffekts in der Grotte, meist mit Stopp auf Hvar oder bei Palmižana. Die beliebteste und längste Tour, plan den kompletten Tag ein.
- Blaue Lagune: flache türkisfarbene Bucht zwischen den Inselchen Drvenik Veli und Krknjaš, ein halber Tag, ideal zum Baden und Schnorcheln. Das beste Verhältnis von Zeit und Erlebnis.
- Die Inseln Drvenik Veli und Drvenik Mali: ruhige, kaum bebaute Inseln direkt gegenüber von Trogir.
- Šolta: Insel mit Olivenhainen und Fischerdörfern, genau richtig, wenn du einen Tag ganz ohne Programm willst.
Was du in Trogir essen solltest
Gekocht wird hier dalmatinisch: viel Fisch, viel Olivenöl, kaum Soßen. Was sich lohnt:
- Gregada. Fischeintopf aus Weißfisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Weißwein, alles in einem Topf geschmort. Ursprünglich von Hvar, in Trogir aber ganz normal auf der Karte – und die beste Art, den hiesigen Fisch zu essen.
- Pašticada. Mit Speck gespicktes Rindfleisch, in Essig eingelegt und dann mit Wein und Backpflaumen geschmort, dazu hausgemachte Gnocchi. Ein Sonntagsessen, das viele Restaurants nur auf Vorbestellung vom Vortag machen.
- Crni rižot. Risotto, schwarz gefärbt mit Sepiatinte. Ob es gut war, siehst du hinterher an deinen Zähnen.
- Trogirski rafioli. Die lokalen gebackenen Teigtaschen mit Mandelfüllung, eigentlich Fest- und Hochzeitsgebäck. In den Bäckereien der Altstadt bekommst du sie auch außerhalb der Feiertage.
- Fisch vom Grill. In den Konobas suchst du ihn vom Eis aus und bezahlst nach Gewicht. Der Kilopreis ist bei den Edelfischen deutlich höher; blauer Fisch, also Sardinen und Makrelen, ist günstig und mindestens genauso gut.
- Wein aus der Bucht von Kaštela. Von hier stammt die Rebsorte Crljenak kaštelanski, bei der eine Genanalyse im Jahr 2001 ergab, dass es sich um dieselbe Traube handelt wie beim kalifornischen Zinfandel und beim italienischen Primitivo.
Anreise nach Trogir aus Deutschland
- Mit dem Flugzeug: Split (SPU) wird in der Sommersaison ab Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Köln/Bonn und Hamburg nonstop angeflogen, unter anderem von Lufthansa, Discover und Condor. Die Flugzeit liegt je nach Abflughafen zwischen gut einer Stunde (München) und knapp zwei Stunden (Berlin, Düsseldorf). Prüf den aktuellen Flugplan vor der Buchung, die Frequenzen ändern sich pro Saison.
- Vom Flughafen Split sind es nur 6 Kilometer, also rund zehn Minuten mit dem Taxi oder dem Bus. Genau deshalb fährt man Trogir so gern am ersten oder letzten Urlaubstag an.
- Von Split sind es 28 Kilometer nach Westen, mit dem Auto gut eine halbe Stunde. Es fahren Stadt- und Überlandbusse, die Linie 37 verbindet Split über den Flughafen mit Trogir. In der Saison gibt es zusätzlich eine Schiffsverbindung, die angenehmer ist als der Bus in der Blechschlange.
- Mit dem Auto aus Deutschland ist Dalmatien eine lange, aber unkomplizierte Tagesetappe. Ab München sind es rund 850 Kilometer und knapp zehn Stunden reine Fahrzeit über Salzburg, Villach und Ljubljana; wer die klassische Route über Zagreb und die A1 nimmt, fährt gut 950 Kilometer. Ab Frankfurt rechne mit rund 1.250 Kilometern, ab Berlin mit rund 1.450.
Maut auf der Fahrt nach Dalmatien: In Österreich brauchst du die Vignette – die 10-Tages-Vignette kostet 2026 12,80 Euro, und 2026 ist das letzte Jahr, in dem es sie auch noch zum Aufkleben gibt. In Slowenien gilt die E-Vignette, die du online oder an der Tankstelle kaufst, nichts wird mehr geklebt; die Wochenvignette liegt bei 16 Euro. Kroatien hat keine Vignette, dort zahlst du auf der A1 streckenabhängige Maut an den Mautstellen, und bei der Ausfahrt Richtung Trogir kann sich das an Sommerwochenenden stauen.
Das Parken ist das häufigste Problem beim Besuch. In der Altstadt wird überhaupt nicht geparkt, das Auto bleibt auf den kostenpflichtigen Parkplätzen auf der Festlandseite beim Markt oder auf Čiovo hinter der Brücke stehen. In der Saison sind sie mittags voll, und bewacht parken ist nicht billig. Wer nach neun Uhr ankommt, sollte Zeit fürs Suchen einplanen.
Wo du in Trogir übernachtest
- In der Altstadt: Apartments in den Steinhäusern, die beste Atmosphäre, alles zu Fuß. Rechne mit Lärm aus den Bars – und damit, dass du den Koffer übers Pflaster ziehst.
- Auf Čiovo gleich hinter der Brücke: der beste Kompromiss. Zehn Minuten zu Fuß in die Altstadt, näher an den Stränden, und du kannst am Haus parken.
- Okrug Gornji: für den klassischen Badeurlaub mit voller Infrastruktur und Nachtleben.
- Seget und die Festlandseite: ruhiger und günstiger, mit dem Rad oder zu Fuß in die Stadt.
Unterkünfte in Trogir und Umgebung lassen sich auf einer Karte vergleichen, zum Beispiel über Stay22.
Wie viel Zeit du für Trogir einplanen solltest
Für die Altstadt selbst reichen zwei bis drei Stunden inklusive Aufstieg auf den Glockenturm. Trogir ist klein, und das ist Vorteil und Grenze zugleich: Wer nur wegen der Denkmäler herkommt, hat den Nachmittag frei.
Deshalb lohnt es sich, die Stadt als Basis für zwei bis vier Tage zu nehmen: ein Tag Altstadt, ein Tag Bootstour, ein Tag Strand auf Čiovo und eventuell ein Ausflug nach Split oder zu den Wasserfällen der Krka. In dieser Kombination funktioniert Trogir deutlich besser als eine Stunde Zwischenstopp auf der Durchreise.
Trogir Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
- Split mit dem Diokletianpalast, eine gute halbe Stunde mit dem Auto oder dem Schiff.
- Nationalpark Krka mit den Wasserfällen, rund 60 Kilometer nach Norden und ungefähr eine Stunde Fahrt bis zum Eingang Lozovac oder Skradin.
- Primošten und Rogoznica, zwei fotogene Städtchen auf dem Weg nach Šibenik.
- Klis, die Festung oberhalb von Split, die Fans von Game of Thrones kennen.
- Marina, ruhiges Städtchen an einer Bucht ein paar Kilometer westlich, wohin man zum Mittagessen fährt.
- Salona, die Ruinen der antiken Stadt bei Solin, wo die Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatia stand. Amphitheater, Mauern und Basiliken sind erhalten, und von Trogir sind es gut zwanzig Kilometer, also eine gute halbe Stunde.
- Die Riviera von Kaštela, sieben Dörfer mit Renaissance-Kastellen in einer Reihe zwischen Trogir und Split, die der Bucht ihren Namen gaben. Hierher fährt man wegen der ruhigeren Strände und der günstigeren Mittagessen.
- Naturreservat Pantan, ein Feuchtgebiet mit Karstquelle und alter venezianischer Mühle direkt am östlichen Stadtrand, mit einem Beobachtungsstand für Vögel.
Häufige Fragen zu den Trogir Sehenswürdigkeiten
Warum steht Trogir auf der Unesco-Welterbeliste?Die Altstadt ist seit 1997 eingetragen als besterhaltener romanisch-gotischer Stadtkern Mitteleuropas, mit ausgeprägt venezianischer Architektur. Das wertvollste Bauwerk ist die Kathedrale des heiligen Laurentius mit dem Portal von Meister Radovan aus dem Jahr 1240.
Wie viel Zeit braucht man für Trogir?Für die Altstadt selbst genügen inklusive Aufstieg auf den Glockenturm zwei bis drei Stunden. Als Urlaubsbasis solltest du eher zwei bis vier Tage einplanen, damit auch eine Bootstour und ein Strandtag auf Čiovo hineinpassen.
Wie weit ist Trogir von Split und vom Flughafen entfernt?Nach Split sind es 28 Kilometer Richtung Westen, also gut eine halbe Stunde mit dem Auto; die Buslinie 37 fährt die Strecke über den Flughafen. Vom Flughafen Split selbst sind es nur 6 Kilometer, rund zehn Minuten Fahrt. Genau deshalb passt Trogir so gut auf den ersten oder letzten Urlaubstag. Aus Deutschland fliegst du in der Sommersaison ab mehreren Flughäfen direkt nach Split, mit dem Auto sind es ab München rund 850 Kilometer.
Wo sind in Trogir die Strände?Die Altstadt selbst hat keine, die Strände liegen gleich hinter der Brücke auf der Insel Čiovo. Der bekannteste ist der lange Kiesstrand Okrug Gornji, den alle Copacabana nennen. Für Familien mit kleinen Kindern ist der flache Strand Pantan östlich der Stadt die bessere Wahl.
Kann man in Trogir das Leitungswasser trinken?Ja, das Leitungswasser hat in ganz Kroatien Trinkwasserqualität, und in Trogir ohne Einschränkung. Wasser in Flaschen zu kaufen ist unnötig, nimm einfach eine eigene Flasche mit und füll sie unterwegs auf.
Kann man in Trogir überall mit Karte zahlen?In Restaurants, Geschäften und auf den kostenpflichtigen Parkplätzen ja. Bargeld brauchst du auf dem Fischmarkt, auf dem Markt und in kleineren Konobas außerhalb des Zentrums. Kroatien zahlt seit dem 1. Januar 2023 mit dem Euro, die Kuna gibt es nicht mehr – Geldwechseln entfällt also komplett.
Wo kann man in Trogir parken?In der Altstadt gar nicht, sie ist Fußgängerzone. Geparkt wird auf den kostenpflichtigen Parkplätzen auf der Festlandseite beim Markt oder auf Čiovo direkt hinter der Brücke. In der Hochsaison sind sie mittags voll, es lohnt sich also, früh am Morgen anzukommen.
Kann man auf den Glockenturm der Kathedrale von Trogir steigen?Ja. Der Turm ist 47 Meter hoch, gebaut wurde er vom Ende des 14. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, und von oben hast du den besten Blick über die Stadt, den Kanal und Čiovo. Die Treppe ist eng und steil. Kathedrale und Turm werden getrennt kassiert.
Welche Bootstour ab Trogir lohnt sich?Für einen halben Tag die Blaue Lagune zwischen den Inselchen bei Drvenik Veli, mit flachem türkisfarbenem Wasser und gutem Schnorcheln. Für einen ganzen Tag die Runde zur Blauen Grotte auf Biševo mit Stopp auf Hvar. Beides wird direkt im Hafen verkauft.
Wann ist in Trogir am wenigsten los?Früh am Morgen bis etwa neun Uhr und abends nach achtzehn Uhr. Zwischen zehn und sechzehn Uhr kommen die Tagesausflüge und die Kreuzfahrtgäste, dann sind die Gassen voll. Der Unterschied zwischen Vormittag und frühem Abend ist in Trogir wirklich enorm.
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