Malaysia · 18.7.2026

Kota Kinabalu Sehenswürdigkeiten: 20 Tipps für Stadt, Inseln und Ausflüge

Aktualizováno 22.9.2026

Viele fliegen nach Borneo wegen der Orang-Utans oder zum Tauchen und sehen Kota Kinabalu nur vom Taxi aus, auf dem Weg vom Flughafen zum nächsten Anschluss. Dabei lohnt es sich, hier ein paar Tage zu bleiben: Kota Kinabalu Sehenswürdigkeiten reichen von Korallen direkt vor der Stadt über die schwimmende Moschee bis zum höchsten Berg Malaysias. Die Hauptstadt des Bundesstaats Sabah im Norden von Borneo ist außerdem die ideale Basis für Ausflüge in den Dschungel.Wir haben 20 Tipps gesammelt, was du in Kota Kinabalu sehen und unternehmen kannst: die Inseln des Tunku-Abdul-Rahman-Parks, Touren an den Fuß des Mount Kinabalu, Märkte, Aussichtspunkte und den Nachtmarkt mit Fisch vom Grill. Bei jedem Punkt steht, was dich erwartet, womit du ungefähr rechnen musst und wann du am besten hingehst, damit dir Hitze und Gruppen den Tag nicht verderben.

Kota Kinabalu Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

  • Was ist das: Hauptstadt von Sabah, moderne Hafenstadt und wichtigstes Tor nach Malaysisch-Borneo (Flughafen BKI).
  • Warum hin: Koralleninseln 20 Bootsminuten vor der Stadt, Sonnenuntergänge, günstige Meeresfrüchte und Ausflüge zum Mount Kinabalu.
  • Beste Reisezeit: Februar bis April sind die trockensten Monate; am meisten Regen fällt im Oktober.
  • Wie viele Tage: für Stadt und Inseln 2 bis 3 Tage, mit Besteigung des Mount Kinabalu noch 2 bis 3 Tage dazu.
  • Budget: als Backpacker ab etwa 120 MYR (rund 25 €) am Tag, bequemer ab etwa 250 MYR (rund 53 €).
  • Unterwegs in der Stadt: mit der App Grab, günstig, zuverlässig und ohne Feilschen.

Beste Reisezeit für Kota Kinabalu

Kota Kinabalu liegt knapp 6 Grad nördlich des Äquators. Es ist also das ganze Jahr heiß und feucht, tagsüber meist 31 bis 33 °C. Über die Reisezeit entscheidet nicht die Temperatur, sondern der Regen. Laut den Klimadaten von 1991 bis 2020 sind Februar, März und April die trockensten Monate, mit weniger als 125 mm Niederschlag, auch der Januar ist noch recht gnädig. Von Mai an wird es deutlich nasser, und der Oktober ist mit fast 390 mm der regenreichste Monat. Dann kann raue See die Bootsfahrten zu den Inseln auch mal ein, zwei Tage lahmlegen. Die Schauer sind aber meist kurz und heftig, selten regnet es den ganzen Tag wie im deutschen November.Wenn du den Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Mount Kinabalu erleben willst, hast du von Februar bis April die besten Chancen auf klaren Himmel. Reisen kannst du trotzdem das ganze Jahr, nur sind Pläne am Meer in der Regenzeit ein bisschen Glückssache. Wie sich der Monsun in den verschiedenen Landesteilen verhält, erklären wir ausführlich im Artikel Malaysia beste Reisezeit.

Anreise nach Kota Kinabalu aus Deutschland

Der internationale Flughafen Kota Kinabalu (BKI) ist nach Kuala Lumpur der zweitgrößte Malaysias und liegt nur rund 7 km vom Zentrum entfernt. Direktflüge aus Deutschland gibt es nicht. Meist fliegst du ab Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf oder Hamburg zuerst nach Kuala Lumpur und steigst dort um; die Billigairline AirAsia fliegt die Strecke nach Kota Kinabalu mehrmals täglich, ein Hin- und Rückflug im Inland kostet bei früher Buchung oft etwa 150 bis 300 MYR (rund 32 bis 64 €). Die zweite gängige Umsteigestation ist Singapur. Flüge und Termine vergleichst du zum Beispiel über Kayak →. Was du sonst zur Einreise, zur digitalen Ankunftskarte MDAC und zur Route durch das Land wissen musst, steht in unserem Überblick Malaysia Urlaub.Vom Flughafen in die Stadt kommst du am einfachsten mit Grab, dem asiatischen Gegenstück zu Uber. Die Fahrt kostet etwa 15 bis 25 MYR (3 bis 5 €), und das Handeln mit Taxifahrern fällt weg. Das Zentrum selbst erkundest du bequem zu Fuß; für Ausflüge nimmst du entweder Grab oder buchst eine organisierte Tour. Wir haben uns ein Auto gemietet, zu viert hat sich das ganz gut gerechnet.
💡 Tipp: Lade Grab schon zu Hause herunter und hinterlege deine Kreditkarte. Am Flughafen gibst du dann nur noch das Ziel ein und musst dich weder um Bargeld noch um den Kurs kümmern. Die App funktioniert in ganz Malaysia und ist deutlich billiger als ein Taxi von der Straße. Und denk an den Reisepass auch bei Inlandsflügen: Sabah hat eine eigene Einreisekontrolle, selbst wenn du aus Kuala Lumpur kommst.

Unterkunft in Kota Kinabalu: wo du am besten wohnst

Die meisten Reisenden übernachten direkt im Zentrum, zwischen der Uferpromenade (Waterfront), der Gaya Street und dem Hafenterminal Jesselton Point. Von hier gehst du zu Fuß zu den Märkten, zu den Booten auf die Inseln und zum Essen. Die Auswahl reicht vom Hostel für ein paar Euro bis zum Hotel mit Pool und Meerblick.
  • Backpacker: ein Bett im Hostel im Zentrum ab etwa 40 bis 60 MYR (rund 9 bis 13 €). Bewährt hat sich Borneo Backpackers → am Australia Place.
  • Mittelklasse: ein Dreisternehotel mit Pool ab etwa 150 bis 250 MYR (rund 32 bis 53 €) für das Doppelzimmer.
  • Resort am Meer: Wer den Strand direkt vor der Tür haben will, wohnt im Viertel Tanjung Aru südwestlich des Zentrums.
Aktuelle Preise und freie Zimmer findest du in unserer Übersicht der Unterkünfte in Kota Kinabalu →.

Kota Kinabalu Sehenswürdigkeiten: 20 Tipps für Stadt und Umgebung

Wir haben die Tipps grob so sortiert, dass vorne steht, was du in KK auf keinen Fall verpassen solltest, und hinten die Ausflüge ins Umland. Für die Inseln und die Berge brauchst du jeweils einen ganzen Tag, die Tipps in der Stadt lassen sich auch an einem Nachmittag kombinieren.

1. Inseln im Tunku-Abdul-Rahman-Park: Korallen 20 Minuten vor der Stadt

Die größte Attraktion liegt nur wenige Kilometer vor der Küste. Der Tunku-Abdul-Rahman-Park besteht aus fünf Inseln, Gaya, Sapi, Manukan, Mamutik und Sulug, mit weißen Stränden, türkisem Wasser und Korallen direkt vom Ufer aus. Die Boote legen am Terminal Jesselton Point ab, zu den nächsten Inseln brauchst du nur 15 bis 20 Minuten. Zum Schnorcheln sind Sapi und Mamutik am beliebtesten, den größten Strand hat Manukan. Gaya ist mit rund 15 km² die größte Insel.Rechne mit mehreren Gebühren, die einzeln anfallen: Die Parkgebühr beträgt laut Sabah Parks 25 MYR (rund 5 €) für ausländische Erwachsene und 20 MYR für Kinder bis 17, dazu kommen eine Terminalgebühr und das Bootsticket, deren Höhe vom Anbieter und von der Zahl der Inseln abhängt. Einfacher ist ein Inselhopping-Paket mit zwei Inseln und Mittagessen, das du über GetYourGuide → buchen kannst.
💡 Tipp: Nimm eines der ersten Boote am Morgen (gegen 8 Uhr, der Park öffnet um 8). Gegen Mittag kommen die Gruppen, und die schönsten Plätze am Strand und unter Wasser sind belegt. Sulug ist die am wenigsten besuchte Insel, dorthin fahren aber nur wenige Boote, also vereinbare die Rückfahrt vorher.

2. Mount Kinabalu: der höchste Berg Malaysias

Der Mount Kinabalu (4.095 m) ist der höchste Berg Malaysias und der ganzen Region zwischen Himalaya und Neuguinea. An klaren Morgen siehst du ihn sogar aus der Stadt. Der Kinabalu-Nationalpark rund um den Berg gehört zum UNESCO-Welterbe, sein Hauptquartier liegt laut Sabah Parks rund 92 km von Kota Kinabalu entfernt, gut zwei Stunden Fahrt. Genau hierher wollten wir auf unserer Reise eigentlich vor allem.Die Besteigung dauert zwei Tage mit einer Übernachtung in der Hütte auf etwa 3.270 m, und ohne Permit und Bergführer geht nichts. Eine Gipfeltour an einem einzigen Tag bietet Sabah Parks nicht an, die Übernachtung am Berg ist Pflicht. Bei Sabah Parks selbst beginnen die Pakete mit Hütte, drei Mahlzeiten, Permit und Versicherung für Ausländer bei rund 1.043 MYR (etwa 220 €), der Guide kommt extra dazu. Komplettpakete von Veranstaltern mit Transfer ab Kota Kinabalu liegen deutlich höher, orientierungsweise bei 2.690 bis 2.890 MYR (etwa 570 bis 615 €) pro Person. Die Zahl der Permits pro Tag ist streng begrenzt, deshalb solltest du Monate im Voraus reservieren.
💡 Tipp: Du kannst die Berge auch ohne Gipfel erleben. Bei einem Tagesausflug in den Nationalpark gehst du durch die Gärten und über die Wege rund um das Hauptquartier, fährst zu den heißen Quellen von Poring und zu den Farmen im kühlen Kundasang. Die Naturschutzgebühr für Ausländer beträgt dabei 50 MYR, du hast Bergluft für einen Bruchteil des Preises und musst nichts monatelang planen.

Felsmassiv des Mount Kinabalu auf Borneo

3. Kinabalu City Mosque: die schwimmende Moschee

Die Kinabalu City Mosque (Masjid Bandaraya) ist das fotogenste Gebäude der Stadt. Die weiße Moschee mit blau-goldenen Kuppeln steht in einer künstlichen Lagune, spiegelt sich bei Windstille im Wasser und scheint regelrecht auf dem Wasser zu schwimmen. Sie liegt im Viertel Likas, rund 6 km nördlich des Zentrums (mit Grab gut zehn Minuten). Nicht-Muslime dürfen außerhalb der Gebetszeiten hinein, freitags aber nicht; der Eintritt kostet für Ausländer etwa 5 MYR (rund 1 €).
💡 Tipp: Für die Spiegelung in der Lagune kommst du am besten früh am Morgen, bevor Wind aufkommt. Zieh dich angemessen an (Schultern und Knie bedeckt), ein Gewand kannst du dir am Eingang leihen. Verwechsle sie nicht mit der Staatsmoschee von Sabah (Masjid Negeri), das ist ein anderes Gebäude näher am Zentrum.

4. Sonnenuntergang am Strand von Tanjung Aru

Der Strand von Tanjung Aru, rund 7 km südwestlich des Zentrums, ist der klassische Ort, an dem sich die Einheimischen zum Sonnenuntergang treffen. Der Himmel über dem Südchinesischen Meer färbt sich rosa und orange, ein echtes Schauspiel. Die Sonne geht hier das ganze Jahr ungefähr zwischen 18 und 18:45 Uhr unter, komm also eine halbe Stunde vorher. Zum Strand gehören Stände mit gegrilltem Mais und Kokosnüssen, und ganze Familien kommen zum Sitzen und Plaudern her. Mit Grab bist du in wenigen Minuten da.
Steg und Mangroven bei Kota Kinabalu in der Abenddämmerung

5. Signal Hill: Aussichtspunkt über der Stadt

Zum Signal Hill Observatory führt ein kurzer Weg vom Zentrum auf den Hügel über der Altstadt. Oben hast du den Blick über die Dächer von KK, den Hafen und die Inseln dahinter. Ein schneller, leichter Stopp, der nichts kostet; am schönsten ist es vormittags oder gegen Abend. Zu Fuß bist du bergauf in 15 bis 20 Minuten oben, alternativ fährst du mit Grab.

6. Bukit Bonduk (Sepanggar): Aussichtshügel über der Bucht

Keine halbe Stunde Fahrt (etwa 21 km) nördlich von Kota Kinabalu liegt der Hügel Bukit Bonduk, bei den Einheimischen auch als Bukit Botak bekannt. Der Aufstieg ist kurz, aber knackig: rund 1,5 km pro Richtung, nach oben brauchst du ungefähr eine Stunde. Belohnt wirst du mit einem Panorama über die Bucht von Sepanggar, die Inseln und das Meer, bei klarem Wetter sogar mit dem Mount Kinabalu. Etwa auf halber Strecke gabelt sich der Weg, und du entscheidest dich zwischen dem „Meerblick“ und dem „Bergblick“. Kläre aber vorher, wie du wieder zurückkommst, wir sind per Anhalter gefahren.Pfad über einen grünen Bergrücken oberhalb von Kota Kinabalu
💡 Geh früh morgens zum Sonnenaufgang oder spät am Nachmittag zum Sonnenuntergang los, nimm für den Abstieg aber eine Stirnlampe mit, damit dich die Dunkelheit nicht überrascht. Der Eintritt ist frei, feste Schuhe und genug Wasser solltest du dabeihaben.

7. Nachtmarkt und Filipino Market: Meeresfrüchte und Streetfood

Wenn es in KK dunkel wird, beginnt das beste Essen. Auf dem Nachtmarkt (Night Market) an der Jalan Tun Fuad Stephens am Ufer reihen sich Stände mit frischem Fisch und Meeresfrüchten, die dir direkt vor Ort gegrillt werden: Du suchst dir etwas auf dem Eis aus, zahlst nach Gewicht und isst ein paar Minuten später. Gleich daneben liegt der Filipino Market (Handicraft Market) mit Souvenirs, Perlen und Trockenobst. Die Märkte erwachen ungefähr von 17:30 bis 23 Uhr.
💡 Tipp: Frag bei Meeresfrüchten immer vorher nach dem Preis pro 100 g und lass dir das Gewicht auf der Waage zeigen, sonst kann die Rechnung für Garnelen oder Langusten böse überraschen. Einfacher gegrillter Fisch und Satay-Spieße sind dagegen günstig und hervorragend.

8. Gaya Street und der Sonntagsmarkt

Die Gaya Street ist die Hauptader der Altstadt, voller Cafés, kleiner Läden und Frühstückslokale. Jeden Sonntagvormittag (etwa 6:30 bis 13 Uhr) verwandelt sich die ganze Straße in den Sunday Market: von Obst, Blumen und Kräutern über Kleidung und Kunsthandwerk bis zu Welpen und Papageien. Ein super Ort, um den Trubel der Stadt aufzusaugen und zwischen Einheimischen frisch zu frühstücken.

9. Sabah State Museum: die Kulturen Borneos unter einem Dach

Wenn du verstehen willst, wie viele verschiedene Völker auf Borneo leben, geh ins Sabah State Museum. Im Hauptgebäude, das an ein traditionelles Pfahlhaus erinnert, geht es um die Ethnografie der indigenen Völker (Kadazan-Dusun, Bajau, Murut), um Naturkunde und Geschichte; auf dem Gelände gibt es außerdem ein Freilichtmuseum mit traditionellen Häusern und einen ethnobotanischen Garten. Laut der Museumsverwaltung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, Ausländer zahlen 15 MYR (rund 3 €).Skyline von Kota Kinabalu mit Bergen im Hintergrund

10. Mari Mari Cultural Village: das Leben der Volksgruppen hautnah

Das Mari Mari Cultural Village ist ein Freilichtmuseum im Wald am Stadtrand, rund 18 km vom Zentrum. Du wirst durch fünf traditionelle Häuser verschiedener Volksgruppen Sabahs geführt und siehst, wie Feuer gemacht, tätowiert, Reisschnaps gebrannt und gejagt wird; zum Abschluss gibt es ein Essen und eine Tanzvorführung. Das ist zwar touristisch, aber lehrreich und lebendig, ideal als Halbtagesausflug mit Abholung am Hotel. Buchen kannst du das über GetYourGuide →.

11. Nasenaffen und Glühwürmchen: Feuchtgebiete und der Fluss Klias

Gleich hinter der Stadt beginnt das wilde Borneo. Die Kota Kinabalu Wetlands (früher ein Vogelschutzgebiet) sind ein 24 Hektar großer Mangrovenwald nur wenige Kilometer vom Zentrum, mit einem Lehrpfad auf Holzstegen. Das klassische Erlebnis ist aber eine Flussfahrt am Nachmittag, meist auf dem Klias oder dem Garama, rund 100 km und knapp zwei Stunden Fahrt entfernt. In der Dämmerung siehst du dort die nur auf Borneo lebenden Nasenaffen, und nach Einbruch der Dunkelheit blinken die Bäume von Tausenden Glühwürmchen.

12. Poring: heiße Quellen und Baumkronenpfad

Am östlichen Rand des Kinabalu-Nationalparks liegen die Poring Hot Springs, schwefelhaltige Thermalbecken unter Bäumen, in denen man nach der Besteigung die müden Beine badet. Über den Quellen führt ein Canopy Walkway, ein Hängesteg in den Baumkronen des Regenwalds in über 40 Metern Höhe. Laut Sabah Parks ist er zurzeit vorübergehend geschlossen, frag also vor der Fahrt nach. Poring lässt sich gut mit einem Tagesausflug nach Kundasang und an den Fuß des Berges verbinden, eine schöne Alternative, wenn du nicht auf den Gipfel willst.

13. Atkinson Clock Tower und das historische Zentrum

Der Atkinson Clock Tower ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt, ein gut 15 Meter hoher hölzerner Uhrturm von 1905. Er trägt den Namen von Francis George Atkinson, dem ersten Bezirksbeamten des damaligen Jesselton, der hier mit 28 Jahren an Malaria starb; seine Mutter stiftete die Uhr. Der Turm gehört zu den wenigen Gebäuden, die die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Er steht am Fuß des Signal Hill, die Besichtigung ist kostenlos und lässt sich gut mit dem Aufstieg zum Aussichtspunkt verbinden.

14. Che Sui Khor Pagoda: die bunte chinesische Pagode

Die Che Sui Khor Pagoda ist eine leuchtende, elfstöckige Pagode nur ein paar Grab-Minuten vom Zentrum. Gebaut wurde sie von 2001 bis 2006, Vorbild war die berühmte Leifeng-Pagode im chinesischen Hangzhou. Das orange-grüne Bauwerk erinnert an die chinesische Gemeinschaft Sabahs und ist ein dankbares Fotomotiv. Ins Innere kommst du meist nur eingeschränkt, das Erlebnis ist vor allem der Blick von außen.

15. Lok Kawi Wildlife Park: die Tiere Borneos für Familien

Der Lok Kawi Wildlife Park ist ein Zoo mit botanischem Garten rund 20 km südwestlich des Zentrums (mit Grab 30 bis 45 Minuten). Ohne Tagesausflug in den Dschungel siehst du hier Arten Borneos: Orang-Utans, Nasenaffen, Malaienbären, Zwergelefanten und viele Vögel. Das ist der ideale Tipp für Familien mit Kindern, vor allem, wenn das Wetter nicht fürs Meer taugt. Geöffnet ist täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr (Kasse bis 16:30 Uhr), Ausländer zahlen orientierungsweise 20 MYR für Erwachsene und 10 MYR für Kinder (rund 4 bzw. 2 €).
💡 Tipp: Komm direkt zur Öffnung, vormittags sind die Tiere am aktivsten, in der Mittagshitze verstecken sie sich. Einige Tiere werden zu festen Zeiten gefüttert, das Programm hängt meist am Eingang aus.

16. Fluss Kinabatangan: Safari zu den „Big Five“ Borneos

Wenn du mehrere Tage in Sabah hast und die Tierwelt richtig erleben willst, fahr an den Kinabatangan, den längsten Fluss Sabahs (rund 560 km) und zweitlängsten Malaysias. Er gehört zu den besten Orten Südostasiens für Tierbeobachtungen: Vom Boot aus siehst du oft Orang-Utans, Zwergelefanten, Nasenaffen, Nashornvögel und Krokodile.Von Kota Kinabalu ist das ein Ausflug über mehrere Tage. Am bequemsten fliegst du nach Sandakan (Inlandsflug knapp eine Stunde) und fährst von dort 2 bis 3 Stunden mit dem Auto zum Fluss. Über die Straße sind es von KK aus rund 330 km, also etwa 6 Stunden Fahrt. Für uns war es die Chance, Tiere in freier Wildbahn zu sehen, und der Ausflug hat uns richtig gut gefallen; wir hatten Glück und haben sogar einen Orang-Utan gesehen.Boot auf dem Fluss Kinabatangan auf Borneo
💡 Tipp: Nimm ein Fernglas und ein leichtes Regencape mit, das Wetter auf dem Fluss wechselt schnell. Die meisten Tiere zeigen sich bei der Fahrt am Morgen und am Abend, mittags ist es ruhig.

17. Rafting auf dem Kiulu und dem Padas: Adrenalin im Dschungel

Durch das Hinterland von Sabah fließen Flüsse, die zu den besten Südostasiens für Rafting zählen. Für Familien und Einsteiger ist der Kiulu (Stromschnellen der Klassen 1 bis 2) ideal, rund 40 km und etwa eine Stunde Fahrt von KK. Wer mehr Erfahrung hat, fährt zum wilden Padas (Klasse 3 bis 4) tief im Landesinneren, wohin es mit der Bahn auf einer Schmalspurstrecke durch den Regenwald geht; das ist eher ein Tagesausflug. Eine Halbtagestour auf dem Kiulu mit Abholung am Hotel, Ausrüstung, Guide und Mittagessen kostet orientierungsweise 200 bis 300 MYR (rund 43 bis 64 €).
💡 Tipp: Nimm Wasserschuhe oder feste Sandalen mit Fersenriemen mit und pack deine Sachen in einen wasserdichten Beutel. Geld und Papiere lässt du im Hotel, auf den Fluss nimmst du nur das Nötigste mit. Termin und Wasserstand klärst du am besten vorher, buchen kannst du über GetYourGuide →.

18. Monsopiad Heritage Village: das Schädelhaus der Kopfjäger

Das Monsopiad Heritage Village in Penampang (rund 16 km südlich des Zentrums, mit Grab unter einer halben Stunde) ist kleiner und persönlicher als Mari Mari und beruht auf einer echten Geschichte. Das Dorf trägt den Namen eines legendären Kriegers der Kadazan, und sein Herzstück ist das Haus der Schädel (House of Skulls), in dem die 42 Schädel aus der Zeit der Kopfjagd unter dem Dach hängen. Zum Besuch gehören traditionelle Tänze und eine Kostprobe Reiswein. Geöffnet ist laut dem Dorf jeden Tag, orientierungsweise etwa 9 bis 17 Uhr; der Eintritt mit Führung und Vorführung liegt für Ausländer orientierungsweise bei 55 MYR für Erwachsene und 25 MYR für Kinder (rund 12 bzw. 5 €).

19. Waterfront und Street Art: Abendspaziergang durchs Zentrum

Die Uferpromenade Waterfront erwacht am Abend: Am Meer reihen sich Bars und Restaurants mit Blick auf den Sonnenuntergang, und am Todak-Steg steht der fotogene Schriftzug „I Love KK“. Auf dem Weg durch die Altstadt stößt du auf Wandbilder (Street Art) lokaler Künstler, die die Seitengassen rund um die Gaya Street und den Australia Place beleben. Ein schöner Tagesabschluss, und er kostet nichts.

20. Die Küche Sabahs: was du probieren solltest

Das Essen ist in KK ein eigener Grund für die Reise, und es ist günstig: In einem einfachen Lokal (kedai kopi) wirst du für 8 bis 15 MYR (rund 2 bis 3 €) satt. Das solltest du nicht verpassen:
  • Tuaran Mee, gebratene Eiernudeln nach Sabah-Art, die lokale Spezialität.
  • Sabah Laksa und Ngiu Chap (Rindfleischnudelsuppe), ein ehrliches Frühstück.
  • Ikan Bakar, gegrillter Fisch vom Nachtmarkt.
  • Roti Canai mit Curry und dazu der süße Tee Teh Tarik zum Frühstück.
💡 Tipp: Für Meeresfrüchte mit Bedienung ist unter Reisenden das Restaurant Welcome Seafood bekannt. Komm früh, sonst stehst du Schlange. Du suchst dir lebende Fische und Krebse aus den Aquarien aus und sagst, wie sie zubereitet werden sollen.
Kota Kinabalu, Borneo

Was kostet eine Reise nach Kota Kinabalu (Budget)

Für malaysische Verhältnisse ist Kota Kinabalu etwas teurer als das Festland, weil vieles hierher gebracht werden muss, aber es bleibt ein günstiges Reiseziel. Das meiste Geld geht für Ausflüge drauf, für die Inseln und vor allem für die Besteigung des Bergs. Die Flüge aus Deutschland rechnen wir hier nicht mit. Orientierungswerte pro Person und Tag:
ReisestilOrientierungsweise pro Tag / 1 Person
Backpacker (Hostel, einfache Lokale, Bus/Grab)120–180 MYR (ca. 25–38 €)
Mittelklasse (3*-Hotel, Restaurants, 1 Ausflug)250–400 MYR (ca. 53–85 €)
Parkgebühr TAR + Boot zu den Inseln25 MYR Parkgebühr (ca. 5 €) plus Terminal und Boot je nach Anbieter
Inselhopping mit 2 Inseln und Mittagessenab ca. 150 MYR (ca. 32 €)
Besteigung des Mount Kinabalu (2 Tage)ab ca. 1.043 MYR bei Sabah Parks ohne Guide, Veranstalterpaket 2.690–2.890 MYR (ca. 570–615 €)
Am meisten sparst du beim Essen: Iss dort, wo die Einheimischen essen (kedai kopi und Nachtmarkt), und nimm Grab statt Taxi. Vieles vom Besten kostet ohnehin nichts oder fast nichts: die Sonnenuntergänge, der Signal Hill, der Bummel über die Waterfront und der Sonntagsmarkt.

Fotogalerie

Wohin als Nächstes

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Häufige Fragen zu Kota Kinabalu

Erlebnisse und Tickets in Kota Kinabalu und Umgebung

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Preise und Bewertungen sind Richtwerte (Quelle GetYourGuide), die aktuellen siehst du nach dem Klick.

Wie viele Tage sollte ich für Kota Kinabalu einplanen? Für die Stadt und die Inseln im Tunku-Abdul-Rahman-Park reichen 2 bis 3 Tage: Inselhopping, Märkte, Sonnenuntergang und die schwimmende Moschee passen gut hinein. Willst du auf den Mount Kinabalu, rechne 2 bis 3 Tage dazu und reserviere das Permit früh. Viele nutzen KK auch als Ausgangspunkt für die weitere Reise durch Sabah.Wann ist die beste Reisezeit für Kota Kinabalu? Am trockensten sind Februar, März und April, auch der Januar ist meist noch angenehm. Ab Mai wird es nasser, der Oktober ist der regenreichste Monat; dann können Bootsfahrten zu den Inseln wegen rauer See auch mal ausfallen. Die Temperaturen liegen tagsüber das ganze Jahr bei 31 bis 33 °C.Was kostet die Besteigung des Mount Kinabalu? Die Besteigung dauert immer zwei Tage mit einer Übernachtung am Berg, Permit und Bergführer sind Pflicht. Bei Sabah Parks beginnen die Pakete für Ausländer bei rund 1.043 MYR (etwa 220 €) mit Hütte, Mahlzeiten, Permit und Versicherung, der Guide kommt dazu. Komplettpakete von Veranstaltern mit Transfer liegen orientierungsweise bei 2.690 bis 2.890 MYR. Wer nicht auf den Gipfel will, macht einen Tagesausflug in den Nationalpark und nach Poring.Wie komme ich zu den Inseln im Tunku-Abdul-Rahman-Park? Die Boote fahren vom Terminal Jesselton Point im Zentrum, zu den nächsten Inseln (Sapi, Mamutik, Manukan) brauchst du 15 bis 20 Minuten. Extra zahlst du die Parkgebühr (laut Sabah Parks 25 MYR für ausländische Erwachsene), die Terminalgebühr und die Rückfahrt. Am einfachsten ist ein Inselhopping-Paket mit zwei Inseln und Mittagessen.Ist Kota Kinabalu sicher und teuer? Die Stadt selbst ist sicher und freundlich, die übliche Vorsicht genügt. Für Malaysia ist sie etwas teurer (vieles muss hergebracht werden), aber immer noch ein günstiges Reiseziel: Als Backpacker kommst du mit etwa 120 MYR (rund 25 €) am Tag inklusive Unterkunft und Essen aus. Am teuersten sind die Ausflüge, vor allem die Besteigung des Bergs.Wie bewegt man sich in Kota Kinabalu fort? Im Zentrum gehst du am besten zu Fuß, Märkte, Promenade und Hafen liegen nah beieinander. Zum Flughafen und für Ausflüge nimmst du die App Grab; sie ist günstig, zuverlässig, und du musst nicht handeln. Die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum kostet etwa 15 bis 25 MYR (3 bis 5 €).Was sollte man in Kota Kinabalu essen? Die Spezialitäten Sabahs: Tuaran Mee (Eiernudeln), Sabah Laksa, Ngiu Chap (Rindfleischnudelsuppe), gegrillter Fisch vom Nachtmarkt und zum Frühstück Roti Canai mit Teh Tarik. Meeresfrüchte sind hier frisch und günstig: Auf dem Nachtmarkt suchst du sie dir auf dem Eis aus und lässt sie grillen.Wo sieht man bei Kota Kinabalu Nasenaffen, Glühwürmchen und Orang-Utans? Nasenaffen und Glühwürmchen siehst du bei einer Flussfahrt am Nachmittag auf dem Klias oder dem Garama, knapp zwei Stunden Fahrt von KK. Orang-Utans siehst du im Lok Kawi Wildlife Park südwestlich der Stadt, in freier Wildbahn am ehesten am Fluss Kinabatangan, den du über Sandakan erreichst. Näher an der Stadt liegen die Mangroven der KK Wetlands mit einem Lehrpfad.

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