Aktualizováno 23.9.2026
Auf der Karte wirkt Madeira winzig: gut 50 Kilometer von Ost nach West, und trotzdem fährst du durch einen einzigen Tunnel von der sonnigen Südküste in einen Norden, der grün, neblig und oft ein paar Grad kühler ist. Deshalb ist die Frage Madeira wo übernachten keine Nebensache, sondern entscheidet darüber, wie dein Urlaub aussieht. Wer abends zu Fuß essen gehen will, braucht einen anderen Ort als jemand, der jeden Morgen mit dem Mietwagen zu den Levadas aufbricht, und wieder einen anderen, wer vor allem Ruhe, Meerblick und möglichst viel Sonne sucht.
Wir gehen die Insel deshalb nicht nach Hotels durch, sondern nach Orten. Von Funchal bis Porto Moniz zeigen wir dir zwölf Gegenden und die passende Art von Unterkunft, je nachdem, ob du als Paar, mit Kindern oder mit schmalem Budget unterwegs bist. Dazu klären wir, welche Basis sich für eine Rundreise mit dem Auto eignet, was eine Nacht ungefähr kostet und wie früh du buchen solltest. Am Ende weißt du, wo dein Bett stehen soll.
Madeira wo übernachten: das Wichtigste auf einen Blick
- Die praktischste Basis: Funchal. Die größte Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Bars, fast alle Ausflüge starten hier, und ein Mietwagen ist kein Muss.
- Für die Rundreise mit dem Auto: der Südwesten um Calheta und Ponta do Sol. Mehr Sonne, und zu den Enden der Insel ist es nicht weit.
- Für Ruhe und Sonne: ebenfalls Ponta do Sol und Calheta. Den meisten Regen bekommt der Norden ab.
- Mit Kindern: die Hotelzone am Lido in Funchal oder Caniço und Garajau, mit Pools und Ferienwohnungen mit Küche.
- Erste oder letzte Nacht am Flughafen: Santa Cruz oder Machico, nur wenige Minuten von der Landebahn entfernt.
- Budget: Hostelbett oder einfaches Apartment ab etwa 40 bis 60 €, ein ordentliches Hotel 80 bis 140 € pro Nacht, dazu meist 2 € Übernachtungsabgabe pro Person. Buche zwei bis vier Monate vorher.
Wo auf Madeira übernachten? Auto, Norden oder Süden
Bevor du dich durch Hotelbewertungen klickst, lohnt es sich, drei Fragen zu beantworten. Das spart dir später viele Stunden auf kurvigen Straßen.
1) Mietest du ein Auto oder nicht? Ohne Wagen ergibt eigentlich nur Funchal Sinn. Dort fahren Stadtbusse und Taxis, Restaurants liegen um die Ecke, und die meisten organisierten Touren holen dich ohnehin in der Hauptstadt ab. Mit Mietwagen steht dir die ganze Insel offen, und dann lohnt es sich, näher an der Natur zu wohnen, wegen der du gekommen bist.
2) Südküste oder Nordküste? Das ist auf Madeira die eigentliche Entscheidung. Der Süden mit Funchal, Caniço, Ponta do Sol und Calheta ist sonniger und trockener. Der Norden um Porto Moniz, São Vicente und Santana ist grüner und wilder, dafür aber auch häufiger wolkig und nass. Wenn du auf Sonne und Baden setzt, bleib im Süden. Wenn du wegen der rauen Landschaft und der Wasserfälle direkt an der Straße kommst, wird dich der Norden packen.
3) Eine Unterkunft oder zwei? Für fünf bis sieben Tage reicht eine Basis, denn die Insel ist klein und fast alles liegt in einer Autostunde. Bleibst du sieben bis zehn Tage, teil den Aufenthalt: ein paar Nächte im Süden, ein paar im Norden. So erlebst du beide Seiten der Insel und pendelst weniger.
Und noch ein Punkt für die Planung von Deutschland aus: Direktflüge nach Funchal gibt es je nach Saison unter anderem ab Düsseldorf, München, Hamburg, Hannover und Stuttgart, die Flugzeit liegt bei rund vier Stunden. Welche Verbindung gerade ab deinem Flughafen geht, prüfst du am besten im aktuellen Flugplan. Der Flughafen liegt im Südosten bei Santa Cruz, knapp 20 Straßenkilometer östlich von Funchal. Madeira im Zusammenhang mit dem Festland stellen wir übrigens in unserem Überblick Portugal Sehenswürdigkeiten vor.
💡 Tipp: Madeira ist ein Gebirge im Atlantik, und die Straßen winden sich entsprechend. Rechne in Fahrzeit, nicht in Kilometern: Von Funchal nach Porto Moniz sind es nur knapp 50 Kilometer, trotzdem bist du mit dem Auto gut eine Stunde unterwegs, mit Fotostopps deutlich länger.

Madeira wo übernachten: 12 Orte im Überblick
Wir haben die Gegenden von den praktischsten Standorten bis zu den Spezialfällen sortiert. Bei jedem Ort steht, für wen er passt, welche Unterkünfte du dort findest und womit du pro Nacht ungefähr rechnen musst. Also: Wo auf Madeira übernachten?
1. Funchal: die praktischste Basis
Die Hauptstadt ist für die meisten Reisenden die naheliegende erste Wahl. Hier gibt es die größte Dichte an Unterkünften in allen Preisklassen, vom Hostel über Ferienwohnungen bis zu Luxushäusern wie dem Savoy Palace oder dem Pestana CR7. Abends läufst du zum Essen, in eine Bar oder zur berühmten Seilbahn hinauf nach Monte, und von hier starten auch die meisten Touren, ob Walbeobachtung, Jeep-Safari oder Canyoning.
Für wen: alle ohne Mietwagen, Stadtmenschen und Nachtschwärmer, Erstbesucher.
Unterkünfte: Hostels, Ferienwohnungen, Boutique- und große Hotels.
Ungefähr: Hostelbett ab etwa 25 bis 40 €, Ferienwohnung 60 bis 100 €, Hotel 90 bis 160 € pro Nacht.
💡 Tipp: Hast du einen Mietwagen, frag vorher im Hotel nach dem Parkplatz. Im Zentrum von Funchal ist Parken meist kostenpflichtig oder knapp. Unterkünfte in Funchal →
2. Funchal: Lido und die Hotelzone
Der Westen Funchals rund um die Promenade am Lido ist die klassische Hotelzone mit Pools und Blick auf den Atlantik. Ins Zentrum sind es nur ein paar Minuten, die Atmosphäre ist aber ruhiger und stärker vom Hotelbetrieb geprägt. Das Meeresschwimmbad am Lido und der Strand Praia Formosa liegen in Reichweite. Hier stehen Häuser wie das Vidamar Resort, das Meliá Madeira Mare oder das Pestana Royal.
Für wen: Erholungsurlaub am Pool, wer ein richtiges Hotel und trotzdem die Stadt in der Nähe möchte.
Unterkünfte: Resorthotels mit 4 und 5 Sternen, Aparthotels.
Ungefähr: 100 bis 180 € pro Nacht, in der Hochsaison auch mehr.
3. Câmara de Lobos: das Fischerstädtchen neben Funchal
Ein malerischer Fischerort knapp zehn Straßenkilometer westlich von Funchal, in den sich schon Winston Churchill verliebt hat, der hier gemalt hat. Bunte Boote im Hafen, echtes Alltagsleben und in der Nähe die berühmte Steilklippe Cabo Girão. Du wohnst günstiger als in Funchal und hast die Hauptstadt trotzdem vor der Tür, mit dem Auto oder Bus in gut zehn Minuten.
Für wen: wer eine ruhigere Basis nahe Funchal und etwas mehr Ursprünglichkeit sucht.
Unterkünfte: Ferienwohnungen, kleine Pensionen, Quintas.
Ungefähr: Ferienwohnung 55 bis 90 € pro Nacht.
4. Caniço und Garajau: Ruhe zwischen Flughafen und Funchal
Ein praktischer Kompromiss im Südosten: Du bist raus aus dem Stadttrubel, hast es aber weder nach Funchal noch zum Flughafen weit. Garajau zieht Taucher an, denn vor der Küste liegt ein Meeresschutzgebiet, und in Caniço stehen viele Hotels mit Blick über die Klippen. Das passt auch für längere Aufenthalte, bei denen du tagsüber unterwegs bist und abends deine Ruhe willst.
Für wen: Familien, längere Aufenthalte, Taucher, wer Ruhe in Flughafennähe sucht.
Unterkünfte: Hotels, Ferienwohnungen, Aparthotels mit Pool.
Ungefähr: 70 bis 130 € pro Nacht.

💡 Tipp: Caniço ist ideal, wenn du erst abends landest. Vom Flughafen bist du in rund zehn Minuten dort und musst dich nach dem Flug nicht mehr durch Funchal kämpfen. Unterkünfte in Caniço →
5. Ponta do Sol: viel Sonne und das langsame Madeira
Der Name heißt übersetzt so viel wie „Sonnenspitze“, und er passt: Das Städtchen gehört zu den sonnigsten Orten der Insel und ist für uns das angenehmste Stück „langsames Madeira“. Ein ruhiger Ort im Südwesten mit Kieselstrand, weiten Ausblicken und entspannter Stimmung, beliebt auch bei digitalen Nomaden. Eine sehr gute Basis, wenn du mit dem Auto jeden Tag losziehen und abends über dem Ozean zur Ruhe kommen willst.
Für wen: Paare, aktive Urlauber mit Mietwagen, Sonnen- und Ruhesuchende.
Unterkünfte: Ferienwohnungen, kleinere Hotels und Estalagens, Quintas.
Ungefähr: 65 bis 120 € pro Nacht.
💡 Tipp: Ponta do Sol ist eine gute Zwischenstation, wenn du den Süden mit dem Westen kombinieren willst. Zum Wasserfall Cascata dos Anjos, der auf die alte Küstenstraße fällt, sind es nur ein paar Minuten, nach Calheta etwa eine Viertelstunde. Unterkünfte in Ponta do Sol →
6. Calheta: der sonnige Südwesten und die beste Wahl für die Rundreise
Die Südwestküste, gut eine halbe Stunde Fahrt von Funchal, hat verlässlich sonniges Wetter und sogar einen Sandstrand, was auf Madeira selten ist, denn der helle Sand wurde hier eigens aufgeschüttet. Es geht ruhiger zu, trotzdem gibt es genug Geschäfte und Restaurants, einen Jachthafen und das moderne Resort Saccharum. Für eine Rundreise mit dem Auto ist das für uns eine der besten Basen, nah an den Levadas und am Westende der Insel.
Für wen: Rundreisen mit Mietwagen, Sonnenanbeter, wer Strand und Ruhe zugleich möchte.
Unterkünfte: Resort (Saccharum), Quintas, Ferienwohnungen.
Ungefähr: Ferienwohnung 70 bis 120 €, Resort 130 bis 200 € pro Nacht.

7. Porto Moniz und Seixal: der wilde Norden und die Naturpools
Die Nordwestspitze ist berühmt für ihre Naturschwimmbecken im Lavagestein, in die der Atlantik hineinschwappt. Dramatische Kulisse, raue Natur, und gleich nebenan Seixal mit seinem schwarzen Sandstrand und Wasserfällen, die über die Steilwände der Küste stürzen. Ideal für ein bis zwei Nächte als Station im Norden. Rechne aber mit kühlerem und wechselhafterem Wetter als im Süden.
Für wen: als zweite Basis im Norden, für Fans wilder Landschaften.
Unterkünfte: Hotels (Aqua Natura), Pensionen, Ferienwohnungen.
Ungefähr: 60 bis 110 € pro Nacht.
8. Santana: Dörfer, Klippen und die typischen Spitzdachhäuser
Der Nordosten der Insel ist bekannt für die dreieckigen, strohgedeckten Häuschen und seine ländliche Stimmung. Eine sehr gute zweite Basis, wenn dich Natur, die Wanderung auf den Pico Ruivo und ein ruhiges Leben fernab vom Trubel reizen. Die Quinta do Furão steht hier direkt an der Kante der Steilküste, und der Blick von dort bleibt hängen.
Für wen: Natur- und Wanderfans, Ruhesuchende, zweite Station im Norden.
Unterkünfte: Quintas, ländliche Pensionen, kleinere Hotels.
Ungefähr: 65 bis 120 € pro Nacht.
9. São Vicente: das grüne Herz des Nordens
Ein Tal im Norden, Madeira wie auf der Postkarte: sattgrün, mit Levadas, Wasserfällen und Lavahöhlen. Eine gute Basis zum Wandern und für die Nordküste. Von Funchal kommst du durch die Tunnel in rund 40 Minuten her (etwa 33 Kilometer), nach Porto Moniz sind es entlang der Küste nur gut 15 Kilometer und etwa 20 bis 25 Minuten, nach Santana rund eine halbe Stunde. Von hier aus deckst du den ganzen Norden bequem ab. Stell dich aber auf kühleres und regnerischeres Wetter ein als im Süden, und ohne Auto geht hier praktisch nichts.
Für wen: Wanderer, Liebhaber von Grün und Levadas, wer den „echten“ Norden kennenlernen will.
Unterkünfte: Solares und Estalagens (historische Gasthäuser), Ferienwohnungen.
Ungefähr: 55 bis 100 € pro Nacht.
10. Machico: Strand und die erste oder letzte Nacht am Flughafen
Machico, einer der ersten Orte, die die Portugiesen im 15. Jahrhundert besiedelt haben, liegt im Osten, nur wenige Minuten vom Flughafen und mit einem der wenigen Sandstrände. Das passt perfekt, wenn du spät landest oder früh morgens zurückfliegst und nicht erst nach Funchal fahren willst. Und wenn dich die Halbinsel Ponta de São Lourenço lockt, ist Machico als Ausgangspunkt sinnvoller als die Hauptstadt.
Für wen: erste oder letzte Nacht, Strandstimmung, Ausflüge in den Osten.
Unterkünfte: Hotels (Dom Pedro Madeira), Residenciais, Ferienwohnungen.
Ungefähr: 60 bis 110 € pro Nacht.
11. Santa Cruz: am nächsten am Flughafen und günstiger
Ein ruhiger Küstenort direkt neben dem Flughafen, zwischen Caniço und Machico. Günstiger als Funchal, mit den Becken des Aquaparks und einer Promenade. Eine praktische Wahl für die erste Nacht und für Sparfüchse, die nah am Süden wohnen, aber keine Hauptstadtpreise zahlen wollen.
Für wen: kleines Budget, erste oder letzte Nacht, ruhiger Aufenthalt am Meer.
Unterkünfte: Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen.
Ungefähr: 50 bis 95 € pro Nacht.
12. Porto Santo: der goldene Strand auf der Nachbarinsel
Wenn du dich nach neun Kilometern goldenem Sand und richtigem Badeurlaub sehnst, fahr hinüber auf die Nachbarinsel Porto Santo, mit der Fähre ab Funchal (rund zweieinhalb Stunden) oder mit dem Flugzeug. Das ist eine ganz andere Welt als das gebirgige Madeira: flach, sonnig, ein einziger langer Strand. Perfekt für zwei bis vier Tage Erholung, aber nicht als Hauptbasis für Ausflüge auf Madeira.
Für wen: Baden und Strand, Erholung, Familien mit Kindern.
Unterkünfte: Resorthotels, Ferienwohnungen.
Ungefähr: 70 bis 150 € pro Nacht.

Die beste Basis für Ausflüge mit dem Mietwagen
Wenn du vorhast, jeden Tag mit dem Auto zu Levadas, Aussichtspunkten und Wasserfällen zu fahren, geht es dir vor allem um zwei Dinge: Sonne und kurze Wege. Beides bietet am besten der Südwesten mit Calheta und Ponta do Sol. Du wohnst im beständigsten Wetter der Insel, das Westende und Funchal erreichst du in gut einer halben Stunde, den Norden durch die Tunnel in etwa 30 bis 40 Minuten, und abends hast du Ruhe über dem Ozean statt Stadtlärm. Nur der äußerste Osten mit Santana und der Ponta de São Lourenço liegt von hier gut eine Stunde entfernt.
Möchtest du eine einzige Unterkunft für den ganzen Urlaub und trotzdem Abendleben, dann nimm Funchal oder Caniço. Von der Mitte der Südküste aus sind alle Richtungen vernünftig erreichbar. Für sieben bis zehn Tage ist die Kombination aus zwei Standorten ideal: ein paar Nächte im sonnigen Südwesten, ein paar im wilden Norden (Porto Moniz oder São Vicente). So lernst du beide Gesichter der Insel kennen und fährst insgesamt weniger.
💡 Tipp: Hol den Mietwagen direkt am Flughafen ab und gib ihn dort auch wieder zurück. Der Flughafen liegt im Südosten, und zu den meisten Standorten ist es von dort nicht weit, nach Funchal etwa 20 Minuten, nach Calheta rund 50. Unterkünfte im Süden Madeiras vergleichen →
Unterkunft für Paare, Familien und mit kleinem Budget
Madeira hat für jeden Reisetyp das Passende, du musst nur wissen, wo du suchst.
- Für Paare: Ponta do Sol und Calheta im sonnigen Südwesten, mit Ruhe, Aussicht und romantischen Quintas. Für Luxus mit Weitblick eignet sich ein Boutiquehotel in Funchal oder eine Quinta hoch über dem Meer.
- Für Familien: die Hotelzone am Lido in Funchal oder Caniço und Garajau, mit Pools, Ferienwohnungen mit Küche und kurzen Wegen zum Flughafen und zu Geschäften. Für einen reinen Strand- und Badeurlaub ist Porto Santo die beste Wahl.
- Günstig (Backpacker): Hostels und geteilte Wohnungen in Funchal oder das preiswertere Santa Cruz und Machico am Flughafen. Eine Ferienwohnung mit Küche drückt die Ausgaben fürs Essen deutlich.
💡 Tipp: Eine Ferienwohnung mit Küche lohnt sich auch für Paare. Frühstück und ein paar Abendessen „zu Hause“ sparen leicht 20 bis 30 € am Tag, und schon der Einkauf in der Markthalle Mercado dos Lavradores in Funchal ist ein Erlebnis für sich.
Hotel, Ferienwohnung oder Quinta: welche Unterkunft auf Madeira?
Auf Madeira gibt es weit mehr als Hotels. Die Insel hat eine lange Tradition familiengeführter und ländlicher Unterkünfte, und oft bestimmt die Art der Unterkunft stärker als der Ort, was du zahlst und wie sich dein Urlaub anfühlt. Hier der Überblick.
- Hotels und Resorts: die größte Auswahl gibt es in Funchal und in der Hotelzone am Lido, weitere Resorts in Caniço, Calheta und Machico. Die sichere Wahl mit Frühstück, Pool und Rezeption. Die Spanne reicht vom Drei-Sterne-Haus bis zum Fünf-Sterne-Palast, die Preise entsprechend.
- Ferienwohnungen und Aparthotels: das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem bei längeren Aufenthalten und mit Familie. Die eigene Küche senkt die Kosten fürs Essen spürbar, und du findest sie praktisch überall, vom Zentrum Funchals bis in den ruhigen Südwesten.
- Quintas und ländliche Unterkünfte: Eine Quinta ist ein traditionelles madeirensisches Landgut, oft eine historische Villa mit Garten und Aussicht, die heute als kleines Hotel oder Gästehaus geführt wird. Dazu zählen auch der „Turismo Rural“ sowie historische Solares und Estalagens. Ideal für Paare und Ruhesuchende, typischerweise im Südwesten (Ponta do Sol, Calheta) und im ländlichen Norden (Santana, São Vicente).
- Hostels und Pensionen: die günstigste Variante, konzentriert vor allem auf Funchal. Betten im Schlafsaal und Privatzimmer, gute Infrastruktur für Backpacker und Alleinreisende. Kleinere Residenciais und Pensionen gibt es auch in Machico, Santa Cruz oder Porto Moniz.
💡 Tipp: Du willst das „echte“ Madeira erleben? Gönn dir zumindest ein paar Nächte in einer Quinta mit Blick aufs Meer oder in die Berge. Für ähnliches Geld wie ein normales Hotel bekommst du Atmosphäre und Ruhe, die du in der Stadt nur schwer findest.
Was kostet eine Unterkunft auf Madeira und wann buchen?
Madeira ist kein Billigziel, lässt sich aber clever planen. Viel hängt von der Art der Unterkunft und der Saison ab. Am teuersten sind der Sommer, Weihnachten und Silvester mit dem berühmten Feuerwerk über Funchal sowie Ostern. Richtwerte pro Nacht für zwei Personen:
Zum Zimmerpreis kommt fast überall die Übernachtungsabgabe der Gemeinden von 2 € pro Person und Nacht, höchstens für sieben Nächte, Kinder unter 13 Jahren sind befreit. Die Preise in der Tabelle sind Orientierungswerte: in der Hochsaison und an Feiertagen eher darüber, außerhalb der Saison darunter.
| Art der Unterkunft | Preis pro Nacht (€) | Wo am häufigsten |
|---|---|---|
| Hostel (Bett pro Person) | 25–40 € | Funchal |
| Pension / Residencial | 50–90 € | Funchal, Machico, Santa Cruz, Porto Moniz |
| Ferienwohnung mit Küche | 55–110 € | überall, vor allem Funchal und Südwesten |
| Quinta / ländliche Unterkunft | 65–130 € | Südwesten, Santana, São Vicente |
| Hotel 3–4* | 80–150 € | Funchal, Caniço, Machico |
| Resort / Luxushotel 5* | ab 150 € | Funchal (Lido), Calheta |
💡 Tipp: Buche zwei bis vier Monate im Voraus, vor allem für Frühling, Sommer und den Jahreswechsel, denn die besten Ferienwohnungen und Quintas sind zuerst weg. Für Weihnachten und Silvester ruhig ein halbes Jahr vorher. Fällt deine Reise in die Oster- oder Herbstferien, buch lieber früher, dann sind auch viele andere Familien unterwegs.
Wohin als Nächstes
- Madeira Sehenswürdigkeiten: was du sehen solltest
- Was du auf Madeira unternehmen kannst
- Madeira Wetter: die beste Reisezeit
- Die schönsten Orte auf Madeira
Häufige Fragen: Madeira wo übernachten
Wo übernachtet man auf Madeira am besten? Für die meisten Reisenden ist Funchal die beste Wahl: die größte Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Abendleben, fast alle Touren starten hier, und du kommst ohne Mietwagen aus. Hast du ein Auto und suchst Sonne und Ruhe, ist der Südwesten mit Ponta do Sol und Calheta ideal.
Nordküste oder Südküste: wo wohnt man auf Madeira besser? Der Süden mit Funchal, Caniço, Ponta do Sol und Calheta ist sonniger und trockener und deshalb die praktischere Hauptbasis. Der Norden mit Porto Moniz, São Vicente und Santana ist grüner und spektakulärer, aber kühler und regnerischer, als zweite Station ist er ideal.
Geht Madeira auch ohne Auto? Ohne Mietwagen funktioniert vor allem Funchal gut, zusammen mit organisierten Touren und Stadtbussen. Willst du Levadas, Aussichtspunkte und den Norden auf eigene Faust erkunden, brauchst du praktisch ein Auto. Die Straßen sind kurvig, plan deshalb nach Fahrzeit, nicht nach Kilometern.
Wo auf Madeira übernachten mit Kindern? Gut passen die Hotelzone am Lido in Funchal oder Caniço und Garajau, mit Pools, Ferienwohnungen mit Küche und kurzen Wegen zum Flughafen. Für reinen Badeurlaub mit Sandstrand ist die Nachbarinsel Porto Santo die beste Wahl.
Wo auf Madeira übernachten als Paar? Romantik findest du am ehesten in Ponta do Sol und Calheta im sonnigen Südwesten, mit Ruhe, Aussicht und gemütlichen Quintas. Für Luxus mit Atlantikpanorama wählst du ein Boutiquehotel oder eine Quinta über dem Meer in der Nähe von Funchal.
Wo kann man auf Madeira günstig übernachten? Am günstigsten sind Hostels und geteilte Wohnungen in Funchal oder kleinere Orte am Flughafen wie Santa Cruz und Machico. Eine Ferienwohnung mit eigener Küche senkt außerdem die Ausgaben fürs Essen deutlich.
Was kostet eine Übernachtung auf Madeira? Ein Hostelbett bekommst du ab etwa 25 €, eine Ferienwohnung mit Küche für 55 bis 110 €, ein ordentliches Hotel oder eine Quinta für 80 bis 150 € und ein Luxusresort ab 150 €. Dazu kommen meist 2 € Übernachtungsabgabe pro Person und Nacht. In der Hochsaison und an Feiertagen steigen die Preise.
Wo übernachtet man auf Madeira in Flughafennähe? Am nächsten an der Landebahn liegen Santa Cruz, Machico und Caniço, vom Flughafen bist du in wenigen Minuten dort. Das passt für die erste oder letzte Nacht, wenn du spät ankommst oder früh morgens zurückfliegst.
Lohnt es sich, auf einer Madeira-Rundreise die Unterkunft zu wechseln? Für fünf bis sieben Tage reicht eine Basis, die Insel ist klein. Bei sieben bis zehn Tagen lohnt sich die Kombination aus Süden (Sonne, Baden) und Norden (Grün, Wasserfälle): Du lernst beide Seiten der Insel kennen und fährst weniger.
Wann sollte man eine Unterkunft auf Madeira buchen? Am besten zwei bis vier Monate vorher, vor allem für Frühling, Sommer und den Jahreswechsel. Für Weihnachten und Silvester mit dem berühmten Feuerwerk über Funchal ruhig ein halbes Jahr im Voraus.
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