Tschechien · 30.8.2026

Südböhmen Sehenswürdigkeiten: 29 Orte von Krumau bis Wittingau

Aktualizováno 23.9.2026

Von Passau bist du in knapp zwei Stunden in Krumau, von Linz sogar in gut einer: Südböhmen liegt für Bayern und Oberösterreicher näher als so manches Ferienziel im eigenen Land. Und trotzdem fahren viele einfach durch, auf dem Weg nach Prag. Dabei stecken die Südböhmen Sehenswürdigkeiten voller Überraschungen: eine Renaissancestadt in der Moldauschleife, ein weißes Märchenschloss nach Windsorer Vorbild, ein ganzes Dorf im Bauernbarock auf der UNESCO-Liste, rote Wasserschlösser, stille Fischteiche und dahinter die Wälder des Böhmerwalds. Wir haben die Region zu allen Jahreszeiten bereist und jedes Mal eine Ecke entdeckt, an der wir vorher vorbeigefahren waren.

Südböhmen Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

  • Das Juwel der Region: Krumau (Český Krumlov) mit Moldauschleife, bemaltem Schlossturm und UNESCO-Altstadt. Am besten früh am Morgen, bevor die Reisebusse kommen.
  • Schlösser fürs Foto: Frauenberg (Hluboká nad Vltavou) in weißer Neugotik, das Wasserschloss Červená Lhota und das Renaissance-Lustschloss Kratochvíle.
  • Ein Dorf als Welterbe: Holašovice, Bauernbarock rund um einen einzigen Dorfanger.
  • Wasser und Ruhe: die Teiche rund um Wittingau (Třeboň) mit dem Rosenberg- und dem Svět-Teich, dazu der Lipno-Stausee mit dem Baumwipfelpfad.
  • Wildnis: der Böhmerwald (Šumava) mit dem Kubani-Urwald, Hochmooren und der Moldauquelle.
  • Wann: Mai und Juni sowie September für das schönste Licht und weniger Trubel; die Schlösser haben meist von April bis Oktober geöffnet.

Anreise und beste Reisezeit für Südböhmen

Südböhmen (Jihočeský kraj) grenzt direkt an Bayern und Oberösterreich, und das merkst du an den Fahrzeiten. Von Passau nach Krumau sind es rund 95 Kilometer über Landstraßen, knapp zwei Stunden. Von Linz erreichst du Krumau in gut einer Stunde (etwa 70 Kilometer), Budweis (České Budějovice) in rund 80 Minuten. Aus München rechnest du mit knapp 300 Kilometern und etwa dreieinhalb bis vier Stunden, aus Regensburg mit rund 240 Kilometern bis Budweis. Wer aus Sachsen kommt, fährt von Dresden etwa 290 Kilometer nach Budweis, aus Berlin sind es knapp 500. Mit der Bahn geht es am bequemsten über Linz: Von dort fahren Züge über Summerau direkt nach Budweis, teils als EuroCity weiter nach Prag.

Vor Ort bist du mit dem Auto am freiesten. Die Entfernungen zwischen den Schlössern sind kurz, aber in kleinere Orte wie Holašovice oder Červená Lhota fährt kaum ein Bus. Ohne Auto kommst du gut nach Budweis, Krumau, Wittingau und Neuhaus (Jindřichův Hradec), per Zug oder Regionalbus. Auf den Landstraßen, über die du aus Bayern und Österreich meist einreist, brauchst du keine Vignette. Nur für Autobahnen und Schnellstraßen (etwa die D3 zwischen Budweis und Tábor) ist eine elektronische Vignette nötig, die du auf der offiziellen Seite edalnice.gov.cz kaufst. Bezahlt wird in Kronen, ein Euro entspricht derzeit gut 24 Kronen, Karte geht fast überall.

Schön ist Südböhmen das ganze Jahr, am meisten lohnt es sich aber von Mai bis Juni und dann wieder im September. Im Frühling sind die Teiche voll, die Wiesen blühen, und es ist deutlich ruhiger als im Hochsommer. Der September bringt warmes, tiefes Licht, die ersten Herbstfarben und die traditionellen Abfischungen, die zu Wittingau einfach dazugehören. Die meisten Burgen und Schlösser haben ihre Hauptsaison etwa von April bis Oktober, außerhalb davon sind sie geschlossen oder nur am Wochenende offen. Schau vorher immer auf die Seite des jeweiligen Denkmals. Juli und August bedeuten: alles geöffnet, aber auch Schlangen in Krumau und ein voller Parkplatz unter Frauenberg, zumal dann in Tschechien Schulferien sind.

💡 Tipp: Heb dir Krumau für den frühen Morgen oder den späten Nachmittag auf. Zwischen zehn und vier schieben sich die Gruppen durch die Altstadt, und ein Foto der Gassen ohne Menschen ist dann fast unmöglich. Wer in der Stadt übernachtet, hat die Moldauschleife abends beinahe für sich. Unterkünfte in Krumau →

29 Südböhmen Sehenswürdigkeiten, die sich wirklich lohnen

Die Reihenfolge ist keine Rangliste. Sie führt dich einmal quer durch die Region, von Krumau über die Märchenschlösser bis in die Wildnis des Böhmerwalds und die Stille der Teiche. Zu jedem Ort schreiben wir, was ihn besonders macht, wo er liegt und wo du dich mit der Kamera hinstellen solltest. Hier sind die Südböhmen Sehenswürdigkeiten, zu denen wir immer wieder zurückkehren.

1. Krumau (Český Krumlov): Moldauschleife und Schlossturm

Keine andere Stadt in Tschechien sieht so aus. Die Moldau legt sich hier in eine enge S-Schleife um die Altstadt, und darüber thront nach der Prager Burg der zweitgrößte Burg- und Schlosskomplex des Landes. Krumau steht seit 1992 auf der UNESCO-Welterbeliste, und du gehst durch die Stadt wie durch eine Filmkulisse: bunte Giebel, steinerne Brücken, dazu das drehbare Zuschauerpodium im Schlossgarten, auf dem im Sommer Theater gespielt wird.

Wo es liegt: im Süden der Region am Fuß des Böhmerwalds; mit Zug oder Bus über Budweis, mit dem Auto rund 95 Kilometer von Passau und etwa 70 Kilometer von Linz.

Fototipp: Den klassischen Blick auf die Flussschleife und den Schlossturm hast du vom Seminargarten neben der St.-Veits-Kirche oder von der Mantelbrücke (Plášťový most) im Schloss. Das schönste Licht gibt es bei Sonnenaufgang, wenn noch Nebel über dem Fluss hängt.

Historische Altstadt von Krumau in der Moldauschleife

2. Frauenberg (Hluboká nad Vltavou): das weiße Märchenschloss

Das schneeweiße neugotische Schloss nach dem Vorbild von Windsor gehört zu den meistfotografierten Bauwerken Tschechiens. Ein Spaziergang durch den Englischen Park, eine Führung durch die Prunksäle und gleich nebenan die Südböhmische Aleš-Galerie in der ehemaligen Reithalle: Frauenberg füllt locker einen ganzen Vormittag.

Wo es liegt: etwa zehn Kilometer nördlich von Budweis; mit Bus oder Zug von dort, mit dem Auto am besten zusammen mit Krumau an einem Tag.

Fototipp: Für das ganze Schloss aus leichter Höhe stell dich in den Park südwestlich des Gebäudes. Am schönsten strahlt es an einem sonnigen Morgen, wenn die weiße Fassade vor blauem Himmel steht.

Weißes Schloss Frauenberg (Hluboká nad Vltavou) über grünem Park

3. Holašovice: Bauernbarock und ein Dorfanger als Welterbe

Das kleine Dorf westlich von Budweis ist als UNESCO-Welterbe eingetragen, weil sich hier der südböhmische Bauernbarock so geschlossen erhalten hat wie nirgends sonst. Um den großen Anger mit seinem Teich stehen symmetrische Höfe mit verzierten Giebeln, die meisten aus dem 19. Jahrhundert. Es wirkt wie ein Freilichtmuseum, aber hier wohnen ganz normal Menschen, also bitte nicht in die Höfe spazieren.

Wo es liegt: etwa 15 Kilometer westlich von Budweis; Busse fahren selten, mit dem Auto ist es am einfachsten.

Fototipp: Stell dich an den Teich in der Mitte des Angers und fang die Reihe der Giebel in der Spiegelung ein. Ganz in der Nähe steht auch das „Holašovicer Stonehenge“, ein moderner Steinkreis.

4. Wittingau (Třeboň) und die Teiche: Wasser, Dämme und Abfischen

Ein Renaissancestädtchen inmitten der größten Teichlandschaft Tschechiens. Wittingau lockt mit Schloss, Kurbad und der Brauerei Regent, das eigentlich Schöne liegt aber rundherum: mit Eichen gesäumte Dämme, Vogelschutzgebiete und der Teich Svět gleich hinter der Stadt. Im Herbst gehört das traditionelle Abfischen dazu.

Wo es liegt: im Nordosten der Region; mit dem Zug über Veselí nad Lužnicí oder aus Österreich über Gmünd und České Velenice, mit dem Auto rund zweieinhalb Stunden von Wien. Der Teich Svět beginnt direkt am Stadtrand.

Fototipp: Geh in der Abenddämmerung über den Damm des Svět-Teichs. Die Sonne geht direkt über dem Wasser unter, und die alten Eichen werfen eine wunderschöne Silhouette.

5. Červená Lhota: das Wasserschloss wie aus dem Märchen

Wahrscheinlich das romantischste Schloss der Region. Der knallrote Renaissancebau steht auf einem Felsen mitten im Teich und ist mit dem Ufer nur über eine einzige Steinbrücke verbunden. Kein Wunder, dass hier etliche tschechische Märchenfilme gedreht wurden. In der Saison kannst du das Schloss auch im Ruderboot umrunden.

Wo es liegt: zwischen Neuhaus (Jindřichův Hradec) und Soběslav; öffentlich kaum erreichbar, praktisch nur mit dem Auto.

Fototipp: Das beste Bild gelingt vom gegenüberliegenden Teichufer, wo sich das ganze rote Schloss im Wasser spiegelt. Bei Windstille am Morgen ist die Spiegelung perfekt.

6. Rosenberg (Rožmberk nad Vltavou): gotische Burg über dem Fluss

Eine der ältesten Burgen der Witigonen thront auf einem Felssporn über einer Moldauschleife im südlichsten Zipfel der Region. Romantische historische Innenräume, der Aussichtsturm Jakobínka und die Sage von der Weißen Frau Perchta: Rosenberg hat auch außerhalb der Hauptsaison Atmosphäre.

Wo es liegt: an der oberen Moldau, rund 20 Kilometer südlich von Krumau und nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze; am besten mit dem Auto, sonst mit dem Bus aus Krumau.

Fototipp: Geh hinunter zum Fluss und fotografiere die Burg von der Brücke aus. Von dort sieht es aus, als wüchse sie direkt aus dem Fels über der Moldau.

7. Goldenkron (Zlatá Koruna): Kloster in der Moldauschleife

Eines der am besten erhaltenen Zisterzienserklöster Mitteleuropas, 1263 von König Ottokar II. Přemysl gegründet. Die gotische Anlage mit Kreuzgang und Kirche liegt in einer Flussbiegung zwischen Krumau und Budweis, Ruhe und monumentale Architektur zugleich.

Wo es liegt: im Moldautal zwischen Krumau und Budweis; mit dem Zug bis zur Station Zlatá Koruna (von dort noch ein Stück zu Fuß), mit dem Auto etwa eine Viertelstunde von Krumau oder mit dem Rad auf dem Radweg am Fluss.

Fototipp: Am eindrucksvollsten wirkt die Anlage vom Hang gegenüber über dem Fluss. Wunderschön ist auch die Anfahrt mit dem Rad entlang der Moldau von Krumau aus.

8. Neuhaus (Jindřichův Hradec): der drittgrößte Schlosskomplex Tschechiens

Die weitläufige Burg- und Schlossanlage über dem Teich Vajgar ist nach Prag und Krumau die drittgrößte des Landes. Die Altstadt ist schon für sich einen Besuch wert: Marktplatz, Laubengänge, enge Gassen. Und zu Neuhaus gehört die einzigartige mechanische Krippe von Tomáš Krýza, die als größte mechanische Krippe der Welt gilt.

Wo es liegt: im Osten der Region an der Grenze zur Böhmisch-Mährischen Höhe; gut mit Zug und Bus erreichbar, mit dem Auto gut zwei Stunden von Linz (rund 150 Kilometer) und etwa zweieinhalb Stunden von Wien.

Fototipp: Das Schloss wirkt am schönsten vom Damm des Vajgar-Teichs, in dem sich das ganze Stadtpanorama mit seinen Türmen spiegelt.

9. Lipno und der Baumwipfelpfad: Aussicht über die Wälder

Der Lipno-Stausee ist die größte Wasserfläche Tschechiens, im Sommer ein Paradies zum Baden und Segeln, rundherum führt ein beliebter Radweg. Über den Wäldern bei Lipno nad Vltavou verläuft der Baumwipfelpfad: rund 675 Meter Holzsteg, am Ende ein 40 Meter hoher Aussichtsturm mit einer 52 Meter langen Rutsche nach unten. Oben liegen dir der See und die Kämme des Böhmerwalds zu Füßen.

Wo es liegt: im Südwesten der Region im Böhmerwald; der Baumwipfelpfad steht bei Lipno nad Vltavou, rund 95 Kilometer von Passau und knapp 300 Kilometer von München, erreichbar auch mit der Lokalbahn.

Fototipp: Vom Turm des Baumwipfelpfads hast du den See wie auf dem Tablett. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Alpen.

💡 Tipp: Am Lipno kann man schon Ende Juni baden, und in den flachen Buchten wird das Wasser im Sommer erstaunlich warm. Die Unterkünfte am See sind in der Saison aber früh ausgebucht, auch weil viele Familien aus Bayern und Österreich hier Urlaub machen. Unterkünfte am Lipno →

10. Böhmerwald (Šumava): Kubani-Urwald, Hochmoore und Moldauquelle

Der größte Nationalpark Tschechiens ist eine Wildnis, wie du sie sonst nirgends im Land findest, und die direkte Fortsetzung des Nationalparks Bayerischer Wald. Der Kubani-Urwald (Boubínský prales) mit uralten Baumriesen, geheimnisvolle Hochmoore wie das Chalupská-Moor oder der Seefilz (Jezerní slať), Gletscherseen und die Moldauquelle bei Außergefild (Kvilda). Hierher fährt man nicht wegen der Denkmäler, sondern wegen der Stille und der Natur.

Wo es liegt: entlang der Grenze zu Bayern im Südwesten der Region; die einzelnen Ziele (Kvilda, Boubín, die Moore) liegen verstreut in den Bergen, also am besten mit dem Auto hin und dann zu Fuß auf markierten Wegen. Von Passau bist du über Philippsreut schnell drin.

Fototipp: Geh im Morgennebel über den Bohlensteg durch das Chalupská-Moor. Eine raue, stimmungsvolle Szenerie. Wer länger bleibt, findet auf der tschechischen Seite ein dichtes Netz markierter Wander- und Radwege.

Wälder und Bergwiesen im Böhmerwald mit Blick ins Tal

11. Hohenfurth (Vyšší Brod): Kloster an der jungen Moldau

Das Zisterzienserkloster Hohenfurth, gegründet 1259, gehört zu den bedeutendsten des Landes: gotische Kirche, Kreuzgang und ein Postmuseum. Das Städtchen ist zugleich der beliebteste Startpunkt für Paddeltouren auf der oberen Moldau, flussabwärts Richtung Rosenberg und Krumau.

Wo es liegt: im südlichsten Zipfel der Region an der oberen Moldau, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze; am besten mit dem Auto oder gleich im Kanu, wenn du die Moldau hinunterfährst.

Fototipp: Die Klosteranlage öffnet sich am schönsten bei der Anfahrt von Süden. Wer die Moldau hinunterpaddelt, hat sie als Bonus direkt auf der Strecke.

12. Landstein (Landštejn): mächtige Ruine in der Böhmischen Kanada

Eine der am besten erhaltenen romanisch-gotischen Burgruinen Tschechiens steht in der bewaldeten Böhmischen Kanada (Česká Kanada), direkt an der Grenze zum Waldviertel. Der romanische Kern wurde in Spätgotik und Renaissance stark erweitert. Mächtige Steinmauern, ein Aussichtsturm, dazu Teiche und tiefe Wälder ringsum: Landstein ist das Richtige für alle, die ihre Romantik etwas rauer mögen.

Wo es liegt: in der Böhmischen Kanada an der österreichischen Grenze, knapp 30 Straßenkilometer südöstlich von Neuhaus und rund elf Kilometer vor Zlabings (Slavonice); praktisch nur mit dem Auto.

Fototipp: Steig über die Holztreppe auf den Burgturm. Der Rundblick über die hügelige Böhmische Kanada mit ihren Teichen und Wäldern ist den Aufstieg wert.

13. Maidstein (Dívčí Kámen): romantische Ruine über dem Zusammenfluss

Eine weitläufige Burgruine auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Moldau und Křemžský potok. Der Weg dorthin führt durch den Wald, der Ausflug ist also zugleich eine kleine Wanderung. Ruhe, viel Grün und moosbewachsene Mauern: ein Ort mit Atmosphäre, an dem sich keine Massen drängen.

Wo es liegt: zwischen Krumau und Budweis; bequem mit dem Zug bis zur Haltestelle Třísov und weiter zu Fuß durch den Wald, oder mit dem Auto zum Parkplatz bei Třísov.

Fototipp: Der schönste Blick bietet sich auf dem Weg von der Bahnhaltestelle Třísov, wenn die Burg nach und nach über den Baumkronen auftaucht.

14. Orlík und Zvíkov: zwei Schlösser über dem Stausee

Im Norden der Region treffen sich über dem Orlík-Stausee zwei Schmuckstücke. Schloss Orlík der Familie Schwarzenberg steht direkt über dem Wasser, in der Saison kannst du mit dem Schiff anlegen. Ein Stück flussabwärts erhebt sich die Burg Zvíkov (Klingenberg), der „König der böhmischen Burgen“, auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Moldau und Otava.

Wo es liegt: im Norden der Region am Orlík-Stausee, an der Grenze zu Mittelböhmen; am besten mit dem Auto, zwischen beiden fährt in der Saison ein Ausflugsschiff.

Fototipp: Nimm das Ausflugsschiff über den Stausee. Vom Wasser aus siehst du beide Bauten über dem gefluteten Tal aufragen.

15. Budweis (České Budějovice): riesiger Marktplatz und Schwarzer Turm

Die Hauptstadt Südböhmens hat einen der größten Marktplätze Tschechiens. Den Přemysl-Ottokar-II.-Platz säumen Laubengänge und Barockhäuser, in der Mitte steht der Samsonbrunnen. Vom Umgang des Schwarzen Turms hast du den besten Blick über die Stadt und das Umland, und das Bier der Brauerei Budweiser Budvar ist hier zu Hause.

Wo es liegt: mitten in der Region; bestens mit Zug und Bus erreichbar, von Linz mit dem Zug direkt, und eine ideale Basis für Ausflüge in die Umgebung.

Fototipp: Steig am späten Nachmittag auf den Schwarzen Turm (rund 225 Stufen). Dann liegt der Platz unter dir im schrägen Licht.

16. Gratzener Bergland (Novohradské hory): stille Wildnis an der Grenze

Weniger bekannt und darum umso ruhiger ist dieses Bergland im Südosten der Region an der Grenze zum Mühlviertel. Tiefe Wälder, die Wasserfälle des Stříbrný potok und das romantische Theresiental (Terčino údolí) bei Gratzen (Nové Hrady), ein Landschaftspark der Grafen Buquoy mit künstlichem Wasserfall von rund 20 Metern und dem Lázničky-Bau im Empirestil. Ideal für Wanderungen ohne Gedränge.

Wo es liegt: im Südosten der Region an der österreichischen Grenze; Ausgangspunkt ist Gratzen, von wo das Theresiental nur etwa einen Kilometer entfernt beginnt. Hin kommst du vor allem mit dem Auto.

Fototipp: Das Theresiental mit dem Wasserfall und dem neugotischen Hammerwerk (Hamr) ist nach Regen am fotogensten, dann rauscht der Wasserfall am kräftigsten.

17. Kratochvíle: Renaissanceperle zwischen Teichen

Ein kleines, aber außergewöhnlich gut erhaltenes Renaissance-Lustschloss bei Netolitz (Netolice), umgeben von einem Wassergraben und einem Garten im italienischen Stil. Die reiche Stuckverzierung der Innenräume gehört zum Besten, was die böhmische Renaissance zu bieten hat. Ein intimes Schlösschen, in dem du dich nicht durch Menschenmengen schieben musst.

Wo es liegt: bei Netolitz, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Budweis; am besten mit dem Auto, gut kombinierbar mit Frauenberg und Holašovice.

Fototipp: Die symmetrische Komposition aus Garten und Lustschloss fängst du vom Eingangstor aus in der Achse der Hauptallee ein.

18. Tábor: Hussitenstadt mit geheimnisvollem Untergrund

Die Wiege der Hussitenbewegung hat bis heute einen malerischen Altstadtkern mit verwinkelten Gassen, die ursprünglich Angreifer in die Irre führen sollten. Herz der Stadt ist der Žižka-Platz mit Renaissance- und gotischen Häusern und einem Brunnen, über der Stadt stehen die Reste der Burg Kotnov mit dem Bechiner Tor. Unter dem Platz zieht sich außerdem ein weitläufiges mittelalterliches Gängesystem, das du mit Führung besichtigen kannst.

Wo es liegt: im Norden der Region über der Lainsitz (Lužnice); gut mit Zug und Bus erreichbar, mit dem Auto rund 60 Kilometer oder eine gute Dreiviertelstunde von Budweis über die Autobahn D3 (vignettenpflichtig).

Fototipp: Das schönste Stadtpanorama mit dem Turm der Burg Kotnov öffnet sich vom Ufer der Lainsitz und vom Teich Jordán, der als ältester Talsperrensee Mitteleuropas gilt.

19. Písek: die älteste Steinbrücke Tschechiens

Über die Otava führt hier die älteste erhaltene Steinbrücke des Landes, erbaut in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und damit älter als die Prager Karlsbrücke. Drumherum liegt ein hübsches historisches Städtchen mit Resten der königlichen Burg und einer angenehmen Uferpromenade. Dank Fluss und viel Grün ist Písek eine der schönsten Städte der Region für einen Spaziergang.

Wo es liegt: im Nordwesten der Region an der Otava; gut mit Zug und Bus erreichbar, mit dem Auto rund eine Stunde von Budweis.

Fototipp: Die alte Brücke mit ihren Steinfiguren wirkt am schönsten vom Otava-Ufer aus, wenn sie sich bei tiefer Sonne im Wasser spiegelt.

20. Schloss Blatná: Wasserschloss mit Damhirschen

Eines der am besten erhaltenen Wasserschlösser Tschechiens steht mitten im Teich und ist von einem weitläufigen Englischen Park umgeben. Sein größter Zauber ist aber lebendig: Durch den Park streift frei ein Rudel Damhirsche, das dir aus der Hand frisst. Die Kombination aus gespiegelter Schlossfassade, alten Bäumen und Tieren macht Blatná außergewöhnlich fotogen.

Wo es liegt: im Nordwesten der Region unweit von Strakonice; am besten mit dem Auto, gut kombinierbar mit Písek.

Fototipp: Die Spiegelung des Schlosses im Wassergraben erwischst du bei Windstille vom Park aus; die Damhirsche lassen sich am besten morgens und am frühen Abend fotografieren.

21. Zlabings (Slavonice): Renaissance-Sgraffiti an der Grenze

Das Städtchen am äußersten Rand der Region überrascht mit Plätzen voller Renaissancehäuser mit kunstvollen Sgraffiti und Giebeln. Zlabings gehört zu den am besten erhaltenen Renaissancestädten Tschechiens, und zusammen mit der wald- und teichreichen Böhmischen Kanada ringsum hat es etwas, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ein toller Ort für alle, die Geschichte und ruhige Natur mögen, und für Österreicher aus dem Waldviertel quasi gleich hinter der Grenze.

Wo es liegt: im südöstlichen Zipfel der Region direkt an der österreichischen Grenze, rund elf Kilometer von Landstein; am besten mit dem Auto, von Wien sind es etwa 145 Kilometer.

Fototipp: Die Details der Sgraffiti kommen im schrägen Nachmittagslicht am besten zur Geltung; schau dir beide Plätze an, den oberen und den unteren.

22. Wittinghausen (Vítkův Kámen): die höchstgelegene Burg mit Alpenblick

Die höchstgelegene Burg Tschechiens (rund 1.035 Meter) steht über dem Lipno-Stausee, einige Kilometer von der Siedlung Sankt Thoma (Svatý Tomáš). Adalbert Stifter hat ihr in seiner Erzählung „Der Hochwald“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Vom restaurierten Turm hast du einen Rundblick über die Kämme des Böhmerwalds, den Lipno-See, das Gratzener Bergland und bei guter Sicht bis zu den Alpen. Der Weg zur Burg führt durch den Wald, der Ausflug verbindet also eine Wanderung mit einer atemberaubenden Aussicht als Belohnung.

Wo es liegt: im Südwesten der Region über dem Lipno-Stausee nahe Svatý Tomáš; mit dem Auto zum Parkplatz und dann zu Fuß bergauf, ganz nah an der oberösterreichischen Grenze.

Fototipp: Fotografiere vom Turm den Lipno-See wie auf dem Präsentierteller; die beste Fernsicht Richtung Alpen hast du nach Regen oder an klaren Herbsttagen.

23. Teufelsmauer (Čertova stěna): Blockmeer über der Moldau

Ein Nationales Naturschutzgebiet an der oberen Moldau bei Hohenfurth, in dem der Hang in ein riesiges Meer aus Granitblöcken zerfällt. Der Fluss zwängt sich hier durch ein felsiges Bett, und dazu gehört die Sage vom Teufel, der die Moldau aufstauen wollte, um das Kloster zu überfluten. Eine wilde, ursprüngliche Szenerie ohne Menschenmassen, ideal für einen kurzen Spaziergang auf dem Lehrpfad.

Wo es liegt: im südlichsten Teil der Region an der Moldau zwischen Kienberg (Loučovice) und Hohenfurth; mit dem Auto zum Parkplatz und weiter zu Fuß, oder zu Fuß von Loučovice.

Fototipp: Die besten Bilder vom Blockmeer und den Stromschnellen gelingen vom Lehrpfad über dem Fluss; im Sommer sorgt das satte Grün für den schönsten Kontrast.

24. Bechyně: Regenbogenbrücke und Kurort über der Lainsitz

Das Städtchen auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Lainsitz und Smutná ist mit dem anderen Ufer durch die Brücke Duha („Regenbogen“) verbunden, die 1928 eröffnet wurde. Der Stahlbetonbogen spannt sich rund 90 Meter über das tiefe Tal und trägt bis heute Straße und Eisenbahn zugleich, ein technisches Meisterwerk seiner Zeit. Dazu kommen ein Schloss, eine lange Keramiktradition und ein Kurbad. Nach Bechyně führt von Tábor aus die Bechyňka, die erste elektrifizierte Normalspurbahn Österreich-Ungarns aus dem Jahr 1903.

25. Höhle von Chýnov: die älteste Schauhöhle Tschechiens

Die Höhle bei Chýnov, knapp eine Viertelstunde östlich von Tábor, wurde schon 1868 für Besucher geöffnet und ist damit die älteste Schauhöhle Tschechiens. Tropfsteine suchst du hier fast vergeblich, dafür ist sie in Marmor und Amphibolit entstanden und hat ganz andere Farben und Formen als die Höhlen im Mährischen Karst. Die Führung dauert etwa 40 Minuten und führt über steile Treppen gut 40 Meter in die Tiefe.

26. Schwarzenbergischer Schwemmkanal

Ein technisches Denkmal vom Ende des 18. Jahrhunderts, auf dem Holz aus dem Böhmerwald über die europäische Hauptwasserscheide in die Große Mühl, weiter in die Donau und bis nach Wien geflößt wurde. Der Kanal ist rund 44 Kilometer lang und reicht bis ins Mühlviertel, für Oberösterreicher also ein Ausflug direkt vor der Haustür. Am Ufer entlang führt ein bequemer Lehrpfad, streckenweise sogar kinderwagentauglich, und in der Saison finden Schauschwemmen statt.

27. Kettenbrücke von Stádlec

Die letzte erhaltene Kettenbrücke im Empirestil in Tschechien. Ursprünglich stand sie in Podolsko über der Moldau. Als der Orlík-Stausee gebaut wurde, hat man sie abgebaut und bei Stádlec über der Lainsitz wieder aufgestellt. Viele kommen mit dem Rad hierher, und es ist einer der schönsten Orte an der Lainsitz.

28. Prachatitz (Prachatice): Renaissancestadt am Goldenen Steig

Der historische Kern mit erhaltener Stadtmauer und bemalten Fassaden gehört zu den besterhaltenen in Südböhmen. Reich geworden ist die Stadt am Goldenen Steig, dem Handelsweg, auf dem Salz aus Passau nach Böhmen gebracht wurde. Für Passauer schließt sich hier der Kreis: Mit dem Auto sind es heute nur rund 90 Kilometer. Von Prachatitz ist es auch nicht weit zum Kubani-Urwald und in den Nationalpark Böhmerwald.

29. Krokodilzoo Protivín

Sie gilt als größte Krokodilausstellung Europas, mit mehr als zwanzig Arten. Es ist kein klassischer Zoo, sondern eine spezialisierte Zucht, in der du mit etwas Glück sogar schlüpfende Jungtiere siehst. Ein guter Plan für einen Regentag, denn die Ausstellung liegt komplett unter Dach.

Burgen und Schlösser in Südböhmen: unsere Auswahl samt Aussichtspunkten

Südböhmen ist ein Land der Schlösser: Kaum hast du eines hinter dir gelassen, taucht am Horizont schon das nächste auf. Wenn du nach Kulisse auswählen willst, hier unsere engere Wahl nach Art der Szenerie:

  • Schlösser, die sich im Wasser spiegeln: Červená Lhota (Wasserschloss auf einer Felsinsel), Blatná (Wasserschloss mit Damhirschen), Frauenberg (weiße Neugotik), Orlík (über dem Stausee).
  • Burgen über dem Fluss: Zvíkov, Rosenberg, Maidstein, alle auf Felsspornen über Flussschleifen.
  • Renaissance- und Klosterjuwelen: Kratochvíle, Goldenkron, Hohenfurth.
  • Aussichtspunkte: der Baumwipfelpfad am Lipno, Wittinghausen (die höchstgelegene Burg Tschechiens mit Alpenblick), der Schwarze Turm in Budweis, der Aussichtsturm auf dem Schöninger (Kleť) über Krumau, der als älteste steinerne Aussichtswarte Böhmens gilt, und der Burgturm von Landstein.

Schau bei den Schlössern vorab nach Öffnungszeiten und Art der Führung. Viele haben mehrere Rundgänge, und in der Saison sind die beliebten Uhrzeiten schnell weg. Besichtigt wird in Tschechien fast immer mit Führung, oft auf Tschechisch mit einem deutschen Begleittext; deutschsprachige Führungen gibt es an den großen Schlössern wie Krumau und Frauenberg zu festen Zeiten. Für eine Hauptführung zahlst du je nach Schloss meist einige hundert Kronen, Kinder und Senioren bekommen Ermäßigung. Die aktuellen Preise stehen auf den Seiten der Denkmäler.

💡 Tipp: Führungen und Tickets für die beliebten Schlösser (Krumau, Frauenberg) reservierst du in der Hauptsaison am besten vorab online. Führungen und Erlebnisse rund um Krumau →

Schlossturm von Krumau über den Dächern der Altstadt

Natur und Teiche rund um Wittingau

Das Wittingauer Becken (Třeboňsko) ist Landschaftsschutzgebiet und UNESCO-Biosphärenreservat, eine Landschaft, die jahrhundertelang von Teichbauern geformt wurde. Das System aus Teichen, Gräben und Dämmen entstand schon im Mittelalter und ist heute Lebensraum für Hunderte Vogelarten.

  • Rosenberg-Teich (Rožmberk): der größte Teich Tschechiens (rund 489 Hektar), angelegt im 16. Jahrhundert von Jakob Krčín. Über den Damm führt ein Lehrpfad, gesäumt von jahrhundertealten Eichen.
  • Teich Svět: gleich hinter Wittingau, ideal für eine Runde zu Fuß und in der Saison auch zum Baden.
  • Herbstliches Abfischen: Ab Oktober werden die Teiche traditionell und mit Volksfestcharakter abgefischt, samt Verkauf von frischem Karpfen.
  • Vogelbeobachtung und Moore: Die Feuchtgebiete rund um die Teiche sind ein Paradies für Vogelbeobachter, an den Rändern der Region schließen die Hochmoore des Böhmerwalds an.

Mit dem Rad lässt sich das ganze Gebiet wunderbar erkunden: Die Landschaft ist flach, und über die Dämme führen Radwege von Teich zu Teich. Fahrradverleihe findest du direkt in Wittingau. Aus Wien und dem Waldviertel ist das Teichland übrigens die nächste Ecke Südböhmens.

💡 Tipp: Wenn du Ruhe und Wasser suchst, mach Wittingau für ein paar Tage zu deiner Basis und fahr die Schlösser der Umgebung von hier aus an. Unterkünfte in Wittingau →

Wie es weitergeht

  • Ausflüge in Südböhmen: konkrete Tagestouren und Routen durch die Region.
  • Budweis: unser Stadtführer für die südböhmische Hauptstadt.
  • Böhmerwald: Wanderungen, Hochmoore und die schönsten Ecken des Nationalparks.
  • Tschechien Sehenswürdigkeiten: das Beste aus dem ganzen Land.

Häufige Fragen zu den Südböhmen Sehenswürdigkeiten

Welche Sehenswürdigkeiten in Südböhmen muss man gesehen haben? Ganz oben stehen Krumau, Schloss Frauenberg, das UNESCO-Dorf Holašovice, das märchenhafte Wasserschloss Červená Lhota, Wittingau mit seinen Teichen, der Lipno-Stausee mit dem Baumwipfelpfad und der wilde Böhmerwald. Sehenswert sind auch die Burgen Rosenberg, Zvíkov und Maidstein.

Wann ist die beste Reisezeit für Südböhmen? Für die schönsten Landschaften fährst du von Mai bis Juni und im September: weniger Menschen, schönes Licht und im Herbst das Abfischen an den Teichen. Die meisten Schlösser haben etwa von April bis Oktober geöffnet, außerhalb der Saison sind sie geschlossen oder nur am Wochenende offen.

Welches Schloss in Südböhmen ist das schönste? Am häufigsten fotografiert werden Frauenberg (Hluboká nad Vltavou) in weißer Neugotik und Červená Lhota, ein rotes Renaissanceschloss auf einer Insel mitten im Teich. Romantiker mögen auch Orlík über dem Stausee und das Renaissance-Lustschloss Kratochvíle.

Wie weit ist es von Passau nach Krumau, und braucht man in Südböhmen ein Auto? Von Passau nach Krumau sind es rund 95 Kilometer, knapp zwei Stunden über Landstraßen; von Linz etwa 70 Kilometer. Für Schlösser und kleinere Orte wie Holašovice oder Červená Lhota lohnt sich das Auto auf jeden Fall, weil dort kaum Busse fahren. Krumau, Wittingau, Neuhaus und Budweis erreichst du aber auch gut mit Zug und Bus.

Wie viele Tage sollte man für Südböhmen einplanen? Für die Highlights (Krumau, Frauenberg, Holašovice, Wittingau) solltest du mindestens drei bis vier Tage einplanen. Wenn du noch Böhmerwald, Lipno und weitere Schlösser mitnehmen willst, rechne ruhig mit einer Woche. Die Region ist dicht gepackt und die Wege sind kurz. Aus Bayern oder Oberösterreich geht ein Teil aber auch als Tagesausflug.

Welche Städte in Südböhmen sind am schönsten, und was ist die Hauptstadt? Hauptstadt der Region ist Budweis (České Budějovice) mit einem der größten Marktplätze Tschechiens. Die schönste Stadt ist für uns aber eindeutig Krumau mit seiner Moldauschleife und dem Schlossareal auf der UNESCO-Liste. Sehr hübsch sind auch Wittingau, Neuhaus und das Renaissancestädtchen Zlabings in der Böhmischen Kanada.

Was kann man in Südböhmen mit Kindern unternehmen? Ein Hit sind Schloss Frauenberg mit dem nahen Zoo Ohrada, der Baumwipfelpfad am Lipno mit seiner Rutsche, das Märchenschloss Červená Lhota und eine Radtour durch das Teichgebiet um Wittingau. Kinder mögen auch die Burgen Zvíkov und Rosenberg, im Sommer das Baden im Lipno und bei Regen die Krokodilzoo in Protivín.

Welche Orte in Südböhmen gehören zum UNESCO-Welterbe? Auf der Welterbeliste stehen zwei: die historische Altstadt von Krumau (seit 1992) und das Dorf Holašovice mit seinem Bauernbarock (seit 1998). Dazu kommen zwei UNESCO-Biosphärenreservate, das Wittingauer Teichgebiet und der Böhmerwald. Das ist kein Welterbe, sondern ein eigenes Programm für Kulturlandschaften, zeigt aber, wie besonders die Natur hier ist.

Wo hat man in Südböhmen die schönste Aussicht? Für Fernsicht gehst du auf den Baumwipfelpfad am Lipno (Blick über den See und den Böhmerwald), auf den Aussichtsturm auf dem Schöninger (Kleť) über Krumau, auf die Burg Wittinghausen mit Alpenblick oder auf den Schwarzen Turm in Budweis. Einen schönen Rundblick über die Böhmische Kanada bietet auch der Turm der Burgruine Landstein.

Potřebujete pomoct s cestováním?

  • Ubytování 🏨
    Vyberte si to nejlepší ubytování, ať už jste kdekoliv, přes Booking.com.
  • Půjčení auta 🚗
    Auto si snadno najdete přes Booking.com, kde máte často slevu díky ubytování, nebo Rentalcars.com, kde porovnáte nabídky většiny půjčoven.
  • Zážitky 🎟️
    Přes GetYourGuide.com si vyberete z nejrůznějších výletů i zážitků po celém světě, navíc se zrušením zdarma do 24 h předem.
← Zurück zu den Artikeln

Wo du uns sonst noch findest