Aktualizováno 23.9.2026
Wenn du bei den Beskiden zuerst an Tschechien denkst, geht es dir wie den meisten. Dabei liegt der größere und oft stillere Teil dieses Gebirges nördlich der Grenze: die Beskiden in Polen, mit breiten Kämmen, tiefen Wäldern, Almwiesen und Hütten, die man nach drei Stunden Aufstieg wirklich zu schätzen weiß. Von Dresden aus bist du mit dem Auto in rund fünfeinhalb Stunden in Wisła, und trotzdem ist die Gegend für viele noch ein weißer Fleck auf der Karte. Wir lieben diese Berge und fahren regelmäßig hin. Für diesen Überblick über die Beskiden in Polen haben wir dir 12 Ziele zusammengestellt, die sich lohnen – vom höchsten Gipfel bis zu einem Wasserfall mitten im Dorf.
Wo liegen die Beskiden in Polen?
Die polnischen Beskiden sind ein Teil des Karpatenbogens und ziehen sich im Süden Polens an der Grenze zu Tschechien und der Slowakei entlang. Die Ziele in diesem Artikel liegen alle im westlichen Abschnitt: in den Schlesischen Beskiden um Wisła, Ustroń und Szczyrk, in den Saybuscher Beskiden (Beskid Żywiecki) rund um die Babia Góra und in den Kleinen Beskiden bei Bielsko-Biała. Weiter im Osten setzen sich die Beskiden bis in die Bieszczady an der ukrainischen Grenze fort. Hochgebirge wie in der polnischen Tatra erwartet dich hier nicht. Die Beskiden sind sanfter, grüner und weiter, mit langen Panoramawegen über die Kämme. Genau richtig für mehrtägige Touren, Familienwanderungen oder ein ruhiges Wochenende in den Bergen.
Unterkunft in den polnischen Beskiden: Szczyrk, Wisła oder Żywiec
Die bequemsten Standorte für einen Urlaub in den Beskiden in Polen sind Szczyrk, Wisła und Żywiec. Dort findest du Restaurants, Läden, gute Verbindungen zu den Ausgangspunkten und eine große Auswahl an Unterkünften. Rechne je nach Saison und Standard grob mit 30 bis 80 € pro Nacht, bezahlt wird in Złoty. Wer eine mehrtägige Kammtour plant, übernachtet unterwegs in den Berghütten des polnischen Wandervereins PTTK. In der Hauptsaison und an langen Wochenenden solltest du rechtzeitig reservieren.
TIPP: Wenn du mit Freunden ein verlängertes Wochenende planst, such dir eine Holzhütte am Waldrand. Viele sind modern eingerichtet, richtig hübsch und haben oft sogar einen eigenen Whirlpool.
Aktuelle Preise und freie Zimmer vergleichst du am einfachsten über unsere Unterkunftssuche für die polnischen Beskiden.
Beste Reisezeit für die Beskiden
Zum Wandern eignen sich am besten die Monate Mai bis Oktober. Im Sommer ist das Wetter meist stabiler, im Herbst sind weniger Leute unterwegs und die Buchenwälder färben sich. Im Winter sind die Beskiden ein Skigebiet, vor allem um Szczyrk und am Pilsko, auf den Kämmen kann es dann aber stürmisch und vereist sein. Das Wetter schlägt in den Bergen schnell um, schau dir also vor jeder Tour die aktuelle Vorhersage an.
Anreise aus Deutschland und praktische Tipps
Am flexibelsten bist du mit dem Auto, denn viele Ausgangspunkte liegen in Seitentälern. Nach unserer Routenberechnung sind es von Dresden bis Wisła rund 500 km (etwa fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit), von Berlin nach Szczyrk rund 600 km und von München nach Szczyrk knapp 780 km. Aus Görlitz sind es nur gut 400 km. Wer lieber fliegt, landet in Katowice oder Krakau und fährt von beiden Flughäfen jeweils gut 110 km bis Szczyrk; welche Verbindungen es gerade von deinem Heimatflughafen gibt, prüfst du am besten direkt bei den Airlines. Bielsko-Biała, Wisła und Żywiec erreichst du auch mit dem Zug. An den Ausgangspunkten der Wege gibt es meist Parkplätze gegen eine kleine Gebühr.
Für die Touren selbst gilt das Übliche: feste Wanderschuhe, genug Wasser (und natürlich eine Brotzeit) und Kleidung im Zwiebelprinzip. In den Berghütten kannst du meist bar oder mit Karte zahlen, Netz gibt es aber nicht überall, und ohne Netz funktioniert auch das Kartenterminal nicht immer. Nimm deshalb sicherheitshalber ein paar Złoty in bar mit.
Beskiden Polen: 12 Ziele zum Wandern und für Ausflüge
Was für die Beskiden in Polen spricht: sehr gut markierte Wege, ein dichtes Netz an Berghütten, niedrigere Preise als in der Tatra und deutlich weniger Gedränge. Hier sind unsere 12 Lieblingsziele, jeweils mit Ausgangspunkt, Streckenlänge, Höhenmetern und dem, was dich oben erwartet.
Babia Góra (1.725 m) – die Königin der polnischen Beskiden
Die Babia Góra ist der höchste Berg der Beskiden in Polen und das Herz des Babiogórski-Nationalparks bei Zawoja. Ihr Gipfel heißt eigentlich Diablak, auf Deutsch „Teufelsspitze“. Die beliebteste Route startet am Pass Przełęcz Krowiarki und folgt der roten Markierung des Beskidenhauptwegs über die Sokolica nach oben.
Du gehst rund 5 km pro Richtung, und weil der Pass je nach Quelle auf etwa 990 bis 1.010 m liegt, kommen gut 700 Höhenmeter zusammen. Plan für den Aufstieg zweieinhalb bis drei Stunden ein. Der obere Teil ist steinig, bei schlechtem Wetter anspruchsvoll, und oben pfeift oft ein kräftiger Wind: Die Babia Góra ist das einzige Massiv der polnischen Beskiden mit Hochgebirgscharakter. Für den Nationalpark zahlst du Eintritt, die Tickets gibt es direkt am Pass, wo auch ein kostenpflichtiger Parkplatz liegt. Belohnt wirst du mit einem weiten Blick auf die Tatra, die Orava und die Berge der Slowakei.

Pilsko (1.557 m) – weites Gipfelplateau an der Grenze
Das Pilsko erhebt sich über dem Dorf Korbielów, direkt an der slowakischen Grenze. Die meisten steigen auf der grünen Markierung vom Ortsteil Korbielów Kamienna auf. Kleine Überraschung für Gipfelsammler: Der eigentliche Hauptgipfel mit 1.557 m liegt knapp auf slowakischer Seite, etwa 400 m hinter dem Grenzgipfel Góra Pięciu Kopców (1.543 m).
Die Strecke ist rund 6 km lang, mit etwa 750 Höhenmetern, und du bist ungefähr drei Stunden unterwegs. Waldstücke wechseln sich mit offenen Abschnitten ab, sodass du schon unterwegs Aussicht hast und nicht nur zwischen Bäumen läufst. Oben erwartet dich ein flaches, weites Plateau mit Gras und Latschenkiefern, von dem du bei klarer Sicht bis zur Tatra schaust. Im Winter ist der Hang Richtung Korbielów ein wichtiges Skigebiet.
Skrzyczne (1.257 m) – der Hausberg von Szczyrk
Das Skrzyczne ist der höchste Gipfel der Schlesischen Beskiden und thront direkt über Szczyrk. Zu Fuß sind es aus dem Ort rund 5,5 km mit etwa 650 bis 700 Höhenmetern, für den Aufstieg brauchst du gut zwei Stunden. Wer es sich leichter machen will, nimmt den zweiteiligen Sessellift aus Szczyrk (aber du willst es dir ja selbst erlaufen, oder?). Oben stehen eine PTTK-Hütte und ein Sendemast, dazu ein kleines Freizeitangebot mit Kletterwand und Spielplatz.
TIPP: In Szczyrk werden oft Junggesellenabschiede gefeiert (ich war selbst schon auf einem), also wenn du hier ein verlängertes Wochenende verbringst, landest du vielleicht mitten in einer ordentlichen Party.
Unterkunft in Szczyrk
Szczyrk ist einer der beliebtesten Orte in den polnischen Beskiden und ein idealer Ausgangspunkt für viele Touren. Deshalb lohnt es sich, die Unterkunft hier zum Beispiel über Booking zu reservieren, und zwar möglichst früh, denn der Ort ist oft richtig voll. In der Umgebung findest du hübsche kleine Cafés zum Ausruhen oder Arbeiten, jede Menge Wellnesshotels und vor allem wunderschöne Natur. Mehr zu den Spa-Regionen findest du in unserem Artikel über Wellness in Polen.

Barania Góra (1.220 m) – hier entspringt die Weichsel
Die Barania Góra liegt über der Stadt Wisła, die ihren Namen vom Fluss hat: An ihren Westhängen entspringen die Czarna und die Biała Wisełka, zwei der Quellbäche der Weichsel, Polens längstem Fluss. Die meisten starten am Stausee in Wisła Czarne. Der Weg ist rund 8 km pro Richtung lang und hat gut 600 Höhenmeter, die Gehzeit liegt bei gut zweieinhalb Stunden. Er führt größtenteils durch Wald, vorbei an der PTTK-Hütte Przysłop, und ist technisch leicht. Auf dem Gipfel steht ein stählerner Aussichtsturm, von dem du über die Baumwipfel hinweg bis nach Tschechien und in die Slowakei schaust. Eine gute Tour auch für alle, die nicht so oft in den Bergen unterwegs sind.
Czantoria Wielka (995 m) – Grenzgipfel mit Blick nach Tschechien
Die Czantoria Wielka erhebt sich über dem Kurort Ustroń, und über ihren Gipfel verläuft die polnisch-tschechische Grenze. Zu Fuß sind es rund 4 km mit etwa 500 Höhenmetern, du brauchst eineinhalb bis zwei Stunden. Bequemer geht es mit dem Sessellift von Ustroń Polana, der dich bis auf die Wiese unterhalb des Gipfels bringt. Der Aussichtsturm steht genau genommen schon auf tschechischer Seite und kostet eine kleine Gebühr, seine Plattform liegt auf 29 m Höhe. Auf polnischer Seite gibt es Imbissbuden für die Pause. Von oben siehst du die polnischen und die tschechischen Beskiden. Wenn du eine kürzere Tour suchst, um die Beskiden kennenzulernen, ist das ein richtig schöner Weg.
Wielka Racza (1.236 m) – der Kammklassiker
Die Wielka Racza liegt direkt an der Grenze zur Slowakei. Ausgangspunkt ist das Dorf Rycerka Górna, der Weg ist rund 6 km lang und hat etwa 700 Höhenmeter. Rechne mit ungefähr drei Stunden für den Aufstieg. Waldpassagen wechseln sich mit offenen Kammabschnitten ab. Oben öffnet sich eine Grasfläche mit weitem Panorama bis zur Kleinen Fatra, und direkt am Gipfel stehen eine PTTK-Hütte mit Verpflegung und eine Aussichtsplattform.
Rysianka (1.322 m) – Almwiese mit Tatrablick
Die Rysianka ist einer der beliebtesten Aussichtsgipfel der Saybuscher Beskiden. Ein häufiger Zustieg beginnt in Złatna, der Weg ist rund 7 km lang und hat etwa 800 Höhenmeter. Du bist ungefähr drei Stunden unterwegs. Der Gipfel selbst ist bewaldet, doch direkt darunter liegt die große Alm Hala Rysianka, und dort geht der Blick weit bis zur Tatra. Auf der Alm steht auch die PTTK-Hütte, ein Knotenpunkt vieler Wanderwege.

Stożek Wielki (978 m) – die Beskiden ganz entspannt
Der Stożek Wielki liegt bei Wisła, wieder direkt an der tschechischen Grenze. Vom Ortsteil Wisła Łabajów sind es rund 5 km mit etwa 450 Höhenmetern. Die Tour dauert ungefähr zwei Stunden, führt durch Wald und ist leicht. Knapp unter dem Gipfel steht die PTTK-Hütte Stożek, die älteste noch bestehende polnische Berghütte der Schlesischen Beskiden. Ein schönes Ziel für Familien und alle, die die Beskiden lieber gemütlich erleben wollen.
Klimczok (1.117 m) – Hüttenklassiker zwischen Szczyrk und Bielsko-Biała
Der Klimczok liegt zwischen Bielsko-Biała und Szczyrk. Aus Szczyrk sind es rund 4,5 km mit etwa 550 Höhenmetern, du brauchst ungefähr zwei Stunden. Der Weg ist gut markiert und verläuft größtenteils im Wald. Die PTTK-Hütte Klimczok steht etwa 700 m östlich unterhalb des Gipfels auf dem Sattel, und von dort geht der Blick weit übers Land.

Magurka Wilkowicka (909 m) – die ideale kurze Tour
Die Magurka Wilkowicka liegt in den Kleinen Beskiden gleich bei Bielsko-Biała. Vom Dorf Wilkowice aus sind es rund 3,5 km mit etwa 400 Höhenmetern, du bist in ungefähr anderthalb Stunden oben. Das schaffen auch alle, die nur ein paarmal im Jahr wandern gehen. Eigentlich ist es eher ein schöner Spaziergang, also kannst du auch Kinder mitnehmen, die schon ein Stück alleine laufen. Oben steht eine PTTK-Hütte mit Terrasse, deren Vorgängerbau übrigens schon 1903 vom deutschen Beskidenverein aus Bielitz eröffnet wurde.
Sopotnia Wielka – der größte Wasserfall der polnischen Beskiden
Hättest du gedacht, dass die Beskiden in Polen auch einen Wasserfall verstecken? (Auf der tschechischen Seite sind meine Lieblinge übrigens die Satina-Wasserfälle.) Der Wasserfall im Dorf Sopotnia Wielka stürzt etwa 10 bis 12 Meter tief in ein grünes Becken. Hinzukommen ist ganz einfach: Er liegt mitten im Ort, vom Zentrum sind es weniger als 500 Meter ohne nennenswerte Steigung. Am schönsten ist er nach Regen oder im Frühjahr zur Schneeschmelze. Rundherum kann es rutschig sein, feste Schuhe sind also eine gute Idee.
Główny Szlak Beskidzki – der längste Wanderweg in Polens Bergen
Der Beskidenhauptweg Główny Szlak Beskidzki ist rund 500 km lang und damit der längste Wanderweg in den polnischen Bergen. Er beginnt in Ustroń und führt quer durch die Beskiden bis nach Wołosate in den Bieszczady, über viele der Gipfel aus diesem Artikel, darunter Stożek, Barania Góra und Babia Góra. Die Tagesetappen sind meist 20 bis 30 km lang, mit 800 bis 1.200 Höhenmetern. Für die ganze Strecke brauchst du zwei bis drei Wochen. Der Weg ist durchgehend rot markiert, die Übernachtungen solltest du vorab planen.
Beskiden Polen mit Kindern: wohin mit der Familie?
Für einen Familienurlaub sind die polnischen Beskiden wie gemacht. Du findest hier eine gute Mischung aus leichten Wanderungen und modernen Sesselliften, und das hilft, wenn du weißt, dass die Kleinen nach ein paar Hundert Metern einfach nicht mehr wollen. Die meisten Wege sind gut markiert und auch für Gelegenheitswanderer machbar. Orte wie Wisła oder Szczyrk bieten außerdem jede Menge Programm drumherum. Wohin also mit Kindern?
- Czantoria Wielka und Skrzyczne – bequem mit dem Sessellift nach oben und dann leichte Kammwege.
- Magurka Wilkowicka – kurzer Aufstieg und gute Küche in der Hütte auf dem Gipfel.
- Wasserfall in Sopotnia Wielka – ein echtes Naturschauspiel, nur ein paar Schritte vom Ortszentrum entfernt.
- Wallfahrtsort in Szczyrk – Spaziergänge rund um das Marienheiligtum auf dem Hügel Górka, danach ein Stück Kuchen in einem der Cafés.
- Miniaturenpark in Wisła – zehn Mosaik-Miniaturen berühmter Bauwerke entlang der Weichsel, eine schöne Pause zwischen zwei Touren.
Noch mehr Ideen für ganz Polen findest du in unserem großen Überblick über die Polen Sehenswürdigkeiten und in unserer Liste der 20 schönsten Orte in Polen.
Häufige Fragen zu den Beskiden in Polen (FAQ)
Was kann man in den Beskiden in Polen mit Kindern unternehmen?
Die polnischen Beskiden sind für Familien ideal. Im Leśny Park Niespodzianek in Ustroń sehen Kinder Eulen, Greifvögel bei Flugvorführungen und andere Waldtiere aus nächster Nähe. Auf die Ochodzita bei Koniaków kommst du mit wenig Anstrengung und hast trotzdem ein großes Panorama. Und im Miniaturenpark in Wisła stehen zehn Mosaik-Modelle berühmter Bauwerke entlang der Weichsel.
Was sollte man in den polnischen Beskiden gesehen haben?
Neben den Wanderungen aufs Pilsko oder zu den Weichselquellen an der Barania Góra lohnen sich ein paar besondere Orte: die Chlebowa Chata in Górki Wielkie (Gemeinde Brenna), wo du in Workshops traditionell Brot backst, der Stausee Jezioro Czerniańskie bei Wisła und die Fahrt mit dem Sessellift auf die Czantoria Wielka, über deren Gipfel die Grenze zu Tschechien läuft.
Welche Orte in den Beskiden liegen direkt an der tschechischen Grenze?
Gleich hinter der Grenze liegen Wisła und Ustroń, die Tore zu den Schlesischen Beskiden. Wer Kultur und Geschichte mag, besucht Cieszyn (Teschen), eine Stadt, die der Grenzfluss Olsa in einen polnischen und einen tschechischen Teil teilt. Für Naturfreunde sind die Kammwege rund um Koniaków eine gute Wahl, ein Dorf, das für seine traditionelle Spitze bekannt ist.
Wohin für ein Wochenende in die Beskiden in Polen?
Die perfekte Wochenendbasis ist Szczyrk, von wo du aufs Skrzyczne steigst, den höchsten Gipfel der Schlesischen Beskiden. Alternativ bietet Wisła eine Mischung aus Wandern und Entspannen in Wellnesshotels. Wenn du es etwas stilvoller magst, miete dir eine moderne Holzhütte mit Whirlpool rund um Istebna. Von dort ist es nicht weit zum Dreiländereck Polen, Tschechien und Slowakei in Jaworzynka.
Wo genau liegen die Beskiden in Polen?
Im Süden Polens, als Teil des Karpatenbogens, direkt an der Grenze zu Tschechien und der Slowakei, und nach Osten hin bis in die Bieszczady. Die Landschaft ist abwechslungsreich: vom steinigen Gipfel der Babia Góra über tiefe Wälder bis zu weiten Almwiesen. Anders als die Tatra ist das Gelände zugänglicher, aber oft ruhiger und weniger überlaufen als bekanntere Bergregionen.
Welcher ist der höchste Berg der Beskiden?
Der höchste Gipfel ist die Babia Góra mit ihrem Hauptgipfel Diablak, auf Karten meist mit 1.725 m angegeben. Sie ist der höchste Berg der Westbeskiden und außerhalb der Tatra der höchste Berg Polens. In den Schlesischen Beskiden ist das Skrzyczne (1.257 m) der höchste Gipfel.
Wann ist die beste Zeit zum Wandern in den Beskiden?
Zum Wandern sind die Monate Mai bis Oktober am besten. Im Sommer ist das Wetter meist stabiler, im Herbst ist weniger los und die Wälder sind bunt. Im Winter wird rund um Szczyrk und am Pilsko Ski gefahren, auf den Kämmen musst du dann mit Sturm und Eis rechnen. Schau vor jeder Tour in die aktuelle Wettervorhersage, denn das Wetter kann schnell umschlagen.
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